„Ich bin einfach Uhlenhorster“

Ihre ehrenamtliche Tätigkeit ist ja ein zeitintensives Hobby mit professionellen Ergebnissen. Was treibt Sie an, sich so einzubringen?

Erstens: ich bin einfach Uhlenhorster, die Aufgabe hat sich gestellt und dann habe ich sie im Frühjahr 2009 übernommen. Zweitens: ich mag die Mädels, es ist einfach eine tolle Mannschaft. Und drittens: so schlecht mache ich es wohl auch nicht. Wir haben schon seit der Regionalliga systematisch wie in der Bundesliga trainiert. Das ist auch mein Anspruch.

Wie würden Sie sich bezeichnen: Hockey-verliebt oder -verrückt?

Wenn man seit dem neunten Lebensjahr damit groß wird, dann ist man wohl Hockey-verliebt. Ich verstehe aber jeden, der es als verrückt bezeichnet.

Wenn die Herren spielen, zählt das Damenteam zum Fanblock. Was trauen Sie dem HTCU in Berlin zu?

Ich bin ein absoluter Fan unserer Herrenmannschaft. Wir haben mit Thilo Stralkowski den meiner Meinung nach besten Hallenspieler Deutschlands in unseren Reihen. Die Mannschaft beeindruckt mich vor allem mit ihrer Psyche, wie sie mit Rückstanden umzugehen weiß und immer am Plan festhält.