HTCU löst die Pflichtaufgabe in Bonn souverän

Bonner THV -
HTC Uhlenhorst 1:6 (0:2)

Tore: 0:1 Grote (8.), 0:2 Hoffmann (16.), 0:3 Elling (41., kurze Ecke), 1:3 Rosenthal (49.), 1:4 Grote (54.), 1:5 Elling (54.), 1:6 Valentin (66., Siebenmeter)

HTCU: Gudermann; K. Windfeder, Matthes, Rabiega, Schaunig, Martin Pelegrina, Birkner, Zengerle, Apeltrath, Valentin, M. Terber, Hoffmann, Grote, Wahl, Pluta, Elling

Die Lage in der Zweiten Feldhockey-Bundesliga der Damen hat sich zugespitzt, der Showdown im Aufstiegskampf steht bevor. Spitzenreiter Großflottbeker THGC legte am Samstag mit einem 7:0-Erfolg gegen den Klipper THC Hamburg vor. Gänzlich unbeeindruckt davon verkürzte der HTC Uhlenhorst am Sonntag mit einem 6:1 (2:0)-Auswärtserfolg über den Bonner THV den Rückstand wieder auf einen Zähler.

Und das Schöne an der Situation: Die Mülheimerinnen haben noch ein Spiel mehr auf dem Plan stehen. Am Samstag sind sie zunächst beim Klipper THC Hamburg zu Gast, am Sonntag folgt dann das mit Spannung erwartete Liga-Finale bei den Großflottbekerinnen, bei dem der Aufstieg in die Erste Liga endgültig entschieden wird.

Das Spiel in Bonn war für die Uhlenhorsterinnen eine Pflichtaufgabe, die sie mit der gebotenen Konzentration letztlich auch souverän lösten. Dinah Grote (8.) und Caroline Hoffmann (16.) brachten die Mülheimerinnen in der ersten Halbzeit mit 2:0 in Führung. Dadurch stellten sie die Weichen frühzeitig auf Sieg und sorgten gleichzeitig dafür, dass keine unnötige Hektik aufkam. In der zweiten Hälfte waren für die Uhlenhorsterinnen noch Jana Elling (2), Dinah Grote und Hanna Valentin erfolgreich.

„Meine Mannschaft hat das Match in Bonn ganz locker heruntergespielt. Die Tore verteilten sich auf vier Spielerinnen. Das gefällt mir immer gut. Dinah Grote trifft mittlerweile auch wieder regelmäßig“, sagte Hanns-Peter Windfeder.

Sorgen um Antonia Zengerle

Der HTCU-Coach macht sich allerdings auch Sorgen um Antonia Zengerle. Die Stürmerin fiel in der zweiten Halbzeit auf die Schulter und musste das Feld unter schmerzen verlassen. Windfeder: „Wir hoffen, dass es nichts Ernstes ist. Antonia ist eine Leistungsträgerin und würde uns in der Saisonendphase sehr fehlen.“