HSV Dümpten hofft auf den ersten Matchball

Daniel Kiriakou zählt am Sonntag wieder zum Aufgebot des HSV Dümpten.
Daniel Kiriakou zählt am Sonntag wieder zum Aufgebot des HSV Dümpten.
Foto: FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
Der Landesliga-Spitzenreiter kann bei einem Velberter Remis am Sonntag schon den Aufstieg feiern. HSV spielt in Bestbesetzung.

Das große Ziel rückt für die Handballer des HSV Dümpten immer näher. Unter Umständen hat der Landesliga-Spitzenreiter schon am Sonntag im Heimspiel gegen den Kettwiger SV 70/86 II (17 Uhr, Boverstraße) den ersten Matchball zum Aufstieg in die Verbandsliga.

Eine kleine Delegation der Mülheimer wird am Samstag nach Velbert fahren, um zu beobachten, wie sich der direkte Konkurrent dort gegen Tura Altendorf schlägt. Gewinnt Velbert/Heiligenhaus nicht, könnte der HSV tags darauf mit einem Sieg den Sack zu machen. „Natürlich wollen wir die Entscheidung so früh wie möglich herbeiführen und in einem Heimspiel wäre es natürlich umso schöner“, sagt Trainer Jan Kassens.

Aber vorerst bleibt dem Coach keine andere Wahl, als sich mit seiner Mannschaft voll und ganz auf das Spiel gegen Kettwig zu fokussieren. „Im Hinspiel hatten wir echt eine Menge Glück und haben nur mit einem Tor gewonnen“, erinnert sich Kassens. Damals kam der HSV in der Abwehr überhaupt nicht zurecht. Die Defensive ist in der Rückrunde aber die Stärke des Tabellenersten geworden. „An die Deckungsleistung der gesamten Rückrunde sollten wir anknüpfen“, so der Coach.

HSV kann aus dem Vollen schöpfen

Ob die Osterpause den HSV ein klein wenig aus dem Rhythmus gebracht hat? „Das hoffe ich nicht. Allerdings hatten wir nach allen bisherigen Pausen schon so unsere Startschwierigkeiten. Dem Gegner kann das egal sein, er kann sowieso total befreit aufspielen“, sagt Jan Kassens.

Der Dümptener Trainer kann am Sonntag in heimischer Halle auf sein bestes Ensemble zurückgreifen. Auch Daniel Kiriakou, der vor Ostern länger gefehlt hatte, ist wieder fit. Konstantin Sondram ist zwar nicht bei hundert Prozent, wird aber auf jeden Fall spielen. Ein kleines Fragezeichen steht aus privaten Gründen hinter dem Einsatz von Marek Scharfenberg.