HSG Mülheim will in Homberg bestehen

Anton Luburic kann am Sonntag wieder eingreifen.
Anton Luburic kann am Sonntag wieder eingreifen.
Foto: Stephan Glagla / WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Bei der schweren Auswärtsaufgabe beim Tabellenführer VfB Homberg gucken die Verbandsliga-Handballer der HSG Mülheim weniger auf das Ergebnis, als vielmehr auf die eigene Leistung. Trainer Daniel Hellenbrandt hofft, dass die Formkurve nach zwei Niederlagen wieder nach oben zeigt.

Nach zwei Niederlagen in Folge kommt den Verbandsliga-Handballern der HSG Mülheim die Aufgabe beim Spitzenreiter VfB Homberg nicht gerade gelegen. Oder doch? „Wir wollen uns einfach selbst weiterbringen und durch eine gute Leistung wieder eine bessere Stimmung im Team erzeugen“, sagt Trainer Daniel Hellenbrandt vor dem Gastspiel am Sonntag (18 Uhr, Ehrenstraße).

Dabei scheint das Ergebnis für den Coach beinahe zweitrangig zu sein. „Natürlich fahren wir nicht hin, um zu verlieren. Aber damit muss man in Homberg einfach rechnen – auch bei einer guten Leistung“, sagt Hellenbrandt. Der Coach weiß genau, welche Tugenden er von seiner Mannschaft sehen will: „Mit Kampf und dem letzten Willen wollen wir dort bestehen.“ Ein richtig gutes Spiel oder sogar ein überraschender Punktgewinn beim Tabellenersten würde der HSG nach zuletzt eher schwierigen Wochen wieder Auftrieb für die kommenden Aufgaben geben.

Dazu muss die Spielgemeinschaft aber vor allem in der Abwehr wieder zu der alten Stärke finden, die sie zu Saisonbeginn ausgezeichnet und in die Spitzengruppe geführt hat. „In der Deckung hatten wir zuletzt so unsere Probleme“, weiß auch Trainer Daniel Hellenbrandt. Hier müsse sein Team wieder aggressiver zu Werke gehen, um über eine stabile Abwehr auch Sicherheit im Angriff zu finden.

Personell kann Hellenbrandt am Sonntag aus dem Vollen schöpfen. Der zuletzt gesperrte Anton Luburic kann wieder eingreifen. Auch der Rest der Mannschaft ist einsatzbereit.