HSG Mülheim untermauert den vierten Platz

Wusste zu überzeugen: Kreisläufer Oliver Soest traf am Samstag viermal für die HSG Mülheim.
Wusste zu überzeugen: Kreisläufer Oliver Soest traf am Samstag viermal für die HSG Mülheim.
Foto: FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
Mülheimer unterbinden das Moerser Aufbauspiel und feiern einen verdienten Heimsieg. Tim Görgens nach Cut an der Lippe im Krankenhaus.

HSG Mülheim -
Moerser Adler HSG 30:26 (15:12)

HSG: Banning, Pütter – Krogmann (5), L. Görgens (4), Luburic (4), Soest (4), Baar (3), Bernaisch (3), Jantze (3), T. Görgens (2), Kullmann (2), Engels (1), Liedtke,

Der vierte Tabellenplatz ist den Verbandsliga-Handballern der HSG Mülheim kaum noch zu nehmen. Für die Vorentscheidung in Sachen Rang vier sorgten die Mülheimer am frühen Samstagabend durch einen verdienten 30:26 (15:12)-Heimsieg über die Moerser Adler HSG.

Die Anfangsphase seiner Mannschaft bezeichnete Trainer Daniel Hellenbrandt später als „bescheiden“. In der Tat übernahm zunächst Moers die Initiative und wusste durch hohes Tempo zu gefallen. Die Mülheimer Abwehr konnte dieses Tempo nicht mitgehen und kassierte einige einfache Treffer. Folgerichtig lag die Spielgemeinschaft nach einer guten Viertelstunde mit 6:9 zurück.

Trainer Hellenbrandt nahm seine erste Auszeit und ließ den Moerser Mittelmann Matthias Opper in Manndeckung nehmen. Das Aufbauspiel der Gäste war fortan gestört und im Duell fünf gegen fünf verteidigten die Hausherren wesentlich besser. Kurz vor der Pause übernahm der Tabellenvierte die Führung und lag bei der Halbzeitsirene sogar schon mit drei Treffern vorn.

Moers fand kein Mittel

Aufgrund der positiven Wirkung in der ersten Halbzeit setzten die Mülheimer die Manndeckung auch im zweiten Spielabschnitt fort. Moers fiel kein Mittel ein, um das Heft wieder konsequent an sich zu reißen. Vielmehr mussten die Gäste mit ansehen, wie die Mülheimer bis auf 27:20 davonzog. „Vorne haben wir es schon ziemlich gut gespielt“, fand Trainer Daniel Hellenbrandt.

Und das obwohl mehrere Spieler angeschlagen waren oder vorzeitig vom Feld mussten. Tim Görgens wurde nach einem Cut an der Oberlippe (40.) sogar zum Nähen ins Krankenhaus gebracht.

Den Sieg der Gastgeber konnte das nicht mehr gefährden. Auch als die Moerser gleich zwei HSG-Spieler in Manndeckung nahmen, brachte das die Hausherren nicht mehr aus dem Konzept.

Durch den Heimsieg ist den Mülheimern der vierte Tabellenplatz kaum mehr zu nehmen. Moers liegt bei fünf noch ausstehenden Partien acht Punkte hinter der HSG zurück. Der aktuelle Tabellenfünfte aus Wesel hat nur noch drei Spiele in dieser Saison zu absolvieren und kann das Mülheimer Team auf jeden Fall nicht mehr überholen.

„Damit haben wir das Ziel erreicht, was wir von Anfang an wollten“, sagte ein zufriedener Trainer Daniel Hellenbrandt. Für die Top drei hat es in dieser Saison einfach noch nicht gereicht. „Man muss ganz ehrlich sagen, dass Homberg, Oppum und Lank noch mehr Qualität in ihrem Kader haben. Wir hingegen hatten nach dem Ausfall von Bernd Reimers schon einen erheblichen Qualitätsverlust zu verzeichnen. Alles in allem bin ich mit der Saison zufrieden.“