HSG Mülheim kann Rang vier untermauern

Auf die Tore des pfeilschnellen Lukas Görgens hofft die HSG auch am Samstag.
Auf die Tore des pfeilschnellen Lukas Görgens hofft die HSG auch am Samstag.
Foto: Herbert Höltgen
Was wir bereits wissen
Spielgemeinschaft trifft im Verbandsliga-Heimspiel auf den eingespielten Aufsteiger aus Wesel. Trainer Daniel Hellenbrandt hat alle Mann an Bord.

Zum Duell zwischen dem Vierten und Fünften der Handball-Verbandsliga kommt es am frühen Samstagabend in der Sporthalle an der Von-der-Tann-Straße in Styrum. Die HSG Mülheim peilt einen Heimsieg und damit vorerst die Absicherung des vierten Tabellenplatzes an.

Allerdings erwartet Trainer Daniel Hellenbrandt keine leichte Aufgabe. Die Spielgemeinschaft aus Wesel pendelte in den letzten Jahren stets zwischen Verbands- und Landesliga. Auf den Aufstieg 2012 folgte der promote Abstieg und 2014 der direkte Wiederaufstieg. Nun scheint das Team gefestigt genug zu sein, um sich in der fünften Liga zu etablieren. Mit den beiden Brüdern Jonas und Fabian Gorris sowie Björn Fehlemann verfügen die Weseler über einen stark besetzten Rückraum. Zum Kader zählt zudem der letztjährige Dümptener Pascal Prchala. „Die Mannschaft spielt schon lange zusammen und ist daher eingespielt“, weiß Mülheims Trainer Daniel Hellenbrandt.

Bei einem Vorbereitungsturnier hatte sich seine Mannschaft zu Saisonbeginn gegen Wesel durchgesetzt, sich beim Auswärtsspiel in der Hinrunde aber recht schwer getan (20:19-Sieg). Vorrangiges Ziel der Gastgeber wird es am Samstag sein, die kompakte 6:0-Deckung des Aufsteigers in Bewegung zu bringen. „Wir müssen wieder viel Tempo machen und Druck auf die Abwehr erzeugen“, beschreibt Daniel Hellenbrandt die Marschroute. Das Tempospiel wird dabei zur konstanten Komponente, die sich wie ein roter Faden durch die Saison zieht. „Das ist eine unserer Stärken, mit der wir am einfachsten Tore erzielen können“, so Hellenbrandt.

Fakt ist: Mit einem Sieg vor heimischem Publikum bauten die Mülheimer den Vorsprung auf den fünften Platz auf sieben Zähler aus und festigten dadurch ihren Status als Top-4-Mannschaft. Da der Tabellenzweite aus Oppum auf Spitzenreiter Homberg trifft, ist sogar der Sprung auf den dritten Platz möglich.

HSG spielt in Bestbesetzung

Über diese Konstellationen macht sich Mülheims Trainer Daniel Hellenbrandt vor der Begegnung selbstredend keine Gedanken. Der Coach ist vielmehr froh, dass er bei Heimspiel auf sein komplettes Ensemble zurückgreifen kann. Außen vor bleibt nur der Langzeitverletzte Bernd Reimers.