HSG Mülheim erreicht das Kreispokalfinale

Bernd Reimers feierte im Pokalspiel gegen Oberhausen sein Comeback im HSG-Team.
Bernd Reimers feierte im Pokalspiel gegen Oberhausen sein Comeback im HSG-Team.
Foto: Stephan Glagla / WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Zerfahrenes Spiel gegen Oberhausen wird erst kurz vor Schluss zu Gunsten der Mülheimer entschieden. Bernd Reimers feiert sein Comeback.

HSG Mülheim -
HSG RW O. TV 30:28 (13:13)

HSG: Banning, Pütter – Krogmann (10/4), L. Görgens (5), Baar (3), Bernaisch (3), Luburic (3), T. Görgens (2), Liedtke (2), Kullmann (1), Soest (1), Engels, Jantze, Reimers

Die HSG Mülheim hat das Endspiel im Handball-Kreispokal erreicht. Im Duell zweier Verbandsligisten schlugen die Mülheimer die benachbarte HSG RW O. TV aus Oberhausen mit 30:28 (13:13). Finalgegner ist erwartungsgemäß der Verbandsliga-Spitzenreiter VfB Homberg.

In einem über weite Strecken sehr zerfahrenen Spiel legten die Mülheimer einen guten Start hin und führten aufgrund einer starken Deckung mit 5:2. Durch mehrere Wechsel kam die Abwehr aber etwas aus dem Tritt, so dass die Mülheimer erstmals mit 6:7 im Hintertreffen lagen. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit wechselte die Führung dann mehrfach bis zum 13:13-Pausenstand.

Auch in der zweiten Halbzeit schwappte das Spiel hin und her, wobei die Oberhausener meistens knapp vorn lagen. Bis zum 26:27 lief das Mülheimer Team einem Rückstand hinterher, ehe es den Spieß mit drei Toren in Folge zum 29:27 umdrehte. Beim Stand von 30:28 nahm Oberhausen 75 Sekunden vor Schluss die letzte Auszeit, doch die Mülheimer konnten den letzten Angriff abwehren, so dass die Gäste keine Siegchance mehr bekamen.

„Unser Ziel war es, ins Endspiel zu kommen und das haben wir erreicht. Es war mit Sicherheit kein schönes Spiel, daran hatten aber nicht nur die beiden Mannschaften ihren Anteil. Das Spiel hat leider gezeigt, dass wir immer noch große Schwächen haben, wenn wir unsere Stammformation verändern“, sagte Trainer Daniel Hellenbrandt.

Nach mehrmonatiger Verletzungspause feierte am Donnerstag Routinier Bernd Reimers sein Comeback in der Mülheimer Mannschaft und trug seinen Teil dazu bei, die Abwehr der Spielgemeinschaft zu stabilisieren.