HSG gelingt Überraschung in Homberg

Beser Mülheimer Torschütze: Mirko Krogmann traf neunmal in Homberg.
Beser Mülheimer Torschütze: Mirko Krogmann traf neunmal in Homberg.
Foto: Stephan Glagla / WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Dem Handball-Verbandsligisten HSG Mülheim ist am Sonntag eine Überraschung gelungen: Die Mannschaft von Trainer Daniel Hellenbrandt setzte sich auswärts beim bis dato noch ungeschlagenen Tabellenführer VfB Homberg durch.

VfB Homberg -
HSG Mülheim 24:26 (12:12)

HSG: Pütter, Banning – Krogmann (9), Baar (6), Soest (3), Kullmann (2), Luburic (2), Nicklas (2), Liedtke (1), T. Görgens (1), Bernaisch, Engels, L. Görgens, Jantze

Die HSG Mülheim hat es zum Ende der Hinrunde doch noch einmal allen gezeigt. Nach den beiden Niederlagen gegen Oppum und Lank meldete sich der Verbandsligist mit einem etwas überraschenden 26:24 (12:12)-Auswärtssieg beim Spitzenreiter VfB Homberg zurück und verkürzte den Rückstand auf Platz eins auf vier Punkte.

„Ausschlaggebend war heute mit Sicherheit die Abwehrleistung. Wir haben sensationell gut gedeckt“, war Trainer Daniel Hellenbrandt nach dem Schlusspfiff voll des Lobes. In der ersten Halbzeit entwickelte sich ein Duell auf Augenhöhe, in der sich bei wechselnder Führung keine Mannschaft einen wirklichen Vorsprung erspielen konnte. Erst beim Stand von 10:8 und 11:9 waren die Homberger erstmals kurzzeitig mit zwei Toren vorn, was die Mülheimer aber bis zur Pause wieder egalisieren konnten.

Die Spielgemeinschaft kam stark aus der Kabine und konnte im Verlauf der zweiten Halbzeit stets vorlegen. Bis zum Zwischenstand von 16:16 glichen die Homberger aber jeweils wieder aus. Die Vorentscheidung fiel, als sich die Gäste aus Mülheim von 19:17 auf 21:18 und 22:19 absetzten. Auch im Angriff bewahrte die HSG die nötige Übersicht und sorgte mit dem Treffer zum 24:20 schließlich für die endgültige Entscheidung. Trotz offener Deckung konnte Homberg diesen Rückstand nicht mehr umbiegen.

„Entscheidend war aber, dass wir uns durch die gute Deckung Selbstvertrauen geholt haben. Jeder hat für den anderen geämpft, wodurch wir eine super Stimmung in der Mannschaft hatte, die ich mir schon in den letzten Spielen gewünscht hatte“, meinte Trainer Daniel Hellenbrandt. Viele der Bälle, die dennoch bis zum Tor durchkamen, waren sichere Beute des starken Keepers Alexander Pütter.