Hot Socks fahren selbstbewusst zur „Hölle“
13.01.2012 | 14:36 Uhr 2012-01-13T14:36:00+0100
Am vergangenen Spieltag im Dezember konnte der SC Hot Socks in der 2. Squash-Bundesliga zwei wichtige Siege vor heimischer Kulisse einfahren. Am Samstag steht nun ein schwerer Auswärtsauftritt im Hamborner Sporttreff (Ranaenbergstraße) an.
Die „Socken“ fahren selbstbewusst dorthin. Gegner in der „Hölle Nord“ sind Tabellenführer Squash Inn Hamborn II und Schlusslicht SC Turnhalle Niederrhein aus Krefeld. Die Hot Socks rangieren auf Platz sechs und haben sieben Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz. Allerdings haben die Teams dahinter zum größten Teil zwei Spiele weniger auf dem Konto, so dass der Vorsprung im ungünstigsten Fall bis auf einen Zähler schrumpfen könnte.
Daher sollen gegen das Tabellenschlusslicht Krefeld unbedingt ein Sieg und drei Punkte her. Gegen Krefeld treffen die Socken auf einen guten Bekannten: Nils Sporkmann schwingt ab der Rückrunde für die Krefelder den Schläger. Sporkmann spielte in der Hinrunde noch beim SC Hot Socks, ist aber nach zwei Spieltagen auf eigenen Wunsch von seinen Spielverpflichtungen für die Mülheimer entbunden worden. „Die Krefelder sind in ihrer neuen Besetzung nicht zu unterschätzen“, so der Mülheimer Teammanager Pascal Tagaz.
Arndt ist verletzt
Doch auch der SC Hot Socks ist, dank Finanzspritze der Sponsoren in der Winterpause auf dem Transfermarkt tätig geworden. Am kommenden Samstag wird erstmals der niederländische Nationalspieler Sebastiaan Weenink für die Mülheimer an der Spitzenposition auflaufen. Dahinter sollen wie gewohnt Pascal Tagaz, Marco Schoeppers und Kai Rößing für die nötigen Punkte sorgen. Als Ersatz steht Routinier Thomas Hutmacher bereit. Winterneuzugang Jochen Arndt wird indes noch nicht zum Einsatz kommen, da ihn eine muskuläre Verletzung plagt.
In der zweiten Partie des Tages müssen die Mülheimer gegen Gastgeber und Tabellenführer Hamborn ran. In der Hinrunde haben die „Socken“ eine deutliche 0:4-Heimniederlage hinnehmen müssen. Sollte Hamborn nicht in Top-Besetzung antreten, ist sicherlich auch dort ein Remis oder gar ein Sieg möglich. „Dadurch, dass Sebastiaan Weenink die Spitzenposition bekleidet, rutschen alle anderen Spieler eine Position nach hinten. Ich sehe uns gegen Hamborn keineswegs chancenlos“, so die Zweite Vorsitzende Susanne Zahn. Die Spielstätte der Hamborner wird dank ihrer lautstarken Anhänger „Hölle Nord“ genannt.
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