Hockey zum Genießen
12.12.2009 | 00:14 Uhr 2009-12-12T00:14:00+0100Statt eines Freitagabend-Krimis bot das Team des HTC Uhlenhorst den 350 Zuschauern in der Harbecke-Halle beim Heimspiel gegen Schwarz-Weiß Neuss Einbahnstraßen-Hallenhockey. Das war auch am Ergebnis abzulesen. Die Mülheimer triumphierten mit 15:3 (7:2) Toren.
Bei mäßigem Tempo kam aber vor der Pause auch das Spiel der von Anfang an überlegenen Uhlen noch nicht so recht in Schwung und manche Chance wurde ausgelassen. Bei den Standards gab der HTC sich aber keine Blöße. Johannes Schmitz nutzte gleich die erste Ecke zur 1:0-Führung für die Mülheimer und verwandelte sechs Minuten später einen Siebenmeter zum 2:0. Als ebenso sicherer Penaltyschütze erwies sich dann Thilo Stralkowski, der damit für das komfortable 3:0 sorgte – ein Spielstand, der den Elan der Uhlen ein wenig dämpfte.
Als Quittung gab's den ersten Neusser Treffer, den Sebastian Draguhn bei einem Konter erzielte. Benedikt Fürk, Schmitz und Stralkowski verbesserten danach die Mülheimer Torausbeute, ehe Patrick Lunau-Mierke per Strafecke den Neusser Rückstand am Ende ersten Halbzeit auf 2:7 verkürzte.
Nur ein Gegentor nach der Pause
Nach der Pause boten die Uhlen dem Publilikum Spitzenhockey zum Zurücklehnen und Genießen. Tobias Matania, Benedikt Fürk und Jan Fleckhaus trugen sich noch je einmal in die umfangreiche HTCU-Schützenliste ein. Thilo Stalkowski erhöhte seine Trefferquote durch drei weitere Tore auf insgesamt fünf. Zwei davon waren lehrbuchmäßig herausgespielt – in Kooperation mit Johannes Schmitz das 13:2 und mit Tobias Matania das 14:2. Tim Leusmann nutzte zwei Standards (10:2 und 11:2). In der zweiten Halbzeit gab's nur ein Gegentor für die Gastgeber.
Den 15:3-Endstand auf der Anzeigetafel kommentierte HTCU-Trainer André Henning mit den Worten: „In der zweiten Spielhälfte waren wir wirklich gut. Wir haben etwas für das Torverhältnis getan und trotzdem nicht alle Kräfte vergeudet.”
Dass in der ersten halben Stunde noch zu viele Fehler gemacht wurden, bekamen die Uhlen bei der Teambesprechung trotzdem von ihrem Coach zu hören – damit sie im Auswärtsmatch beim Düsseldorfer HC am Sonntag vor der Pause noch ein bisschen besser spielen.
Jan Gehlen kommt erneut zum Einsatz
Im Match am 13. Dezember beim Düsseldorfer HC (14.30 Uhr, DHC-Halle Am Seestern) wird der Uhlenhorster Abwehr-Routinier Jan Gehlen erneut zum Team gehören. Am Freitag spielte Gehlen nach drei Wochen Pause trotz eines gebrochenen Daumens, der durch einen Spezialhandschuh geschützt wurde, sehr gut mit. Er hätte in der Schlussphase fast noch ein Tor erzielt.
HTCU-Trainer André Henning geht davon aus, dass der DHC noch defensiver agieren wird als die Neusser. Düsseldorf hat am Freitag sein Spiel beim Rheydter SV mit 5:7 Toren verloren.
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