Hetmanski kommt nach 60 km als Elfter an

Adam Hetmanski (Marathon Mülheim) befindet sich in Belgien auf schwierigem Geläuf.
Adam Hetmanski (Marathon Mülheim) befindet sich in Belgien auf schwierigem Geläuf.
Foto: WAZ
Was wir bereits wissen
Strapazen machen ihm nichts aus! Ultramarathon-Läufer Adam Hetmanski lief in Belgien über Stock und Stein, rauf und runter – und wurde Elfter!

Ultramarathon-Läufer Adam Hetmanski von Marathon Mülheim belegte beim belgischen Grand Trail des Lacs et Châteaux (GTLC) über 60 Kilometer nach einer Zeit von 6:34,13 Stunden den elften Platz im Gesamteinlauf. Bei der limitierten Auflage des GTLC waren 14 verschiedene Nationen am Start.

Die Besonderheit des Trails: Jedes Jahr ändern sich der Streckenverlauf und der Schwierigkeitsgrad. In diesem Jahr starteten die Ultratrail- Läufer der 14 teilnehmenden Nationen in Robertville und überquerten 1938 Höhenmeter im Auf- und 1980 Höhenmeter im Abstieg bis zum Zieleinlauf in Surister.

Bei frischen Temperaturen um acht Grad schlug Hetmanski in der 18-köpfigen Spitzengruppe ein hartes Tempo nur 500 Meter nach dem Start an. Bei dem 41 Prozent steilen Anstieg entlang des Kreuzweges am Malmedy Kloster bei Kilometer 28 verringerte sich die Spitzengruppe auf 13 Athleten, darunter war auch der Mülheimer Hetmanski.

Neben harten Positionskämpfen galt es für die Läufer, mehrere Bäche sowie neun anspruchsvolle Seilhängebrücken zu überqueren. Hetmanskis‘ Rennstrategie, vom Start an in den Angriff überzugehen, zahlte sich im Zieleinlauf aus.

Nächste Station ist Andorra

Für Hetmanski war der GTLC der Jahresauftakt internationaler Ultratrails. Den nächsten Wettkampf absolviert Hetmanski im Rahmen der Sky-Running Weltmeisterschaftsserie über 83 Kilometer und 5000 Höhenmeterunterschied beim Celestrail in Andorra.