Herzerfrischender Auftritt
15.01.2012 | 19:49 Uhr 2012-01-15T19:49:00+0100
VfB Speldorf -
Borussia M’gladbach II4:0 (0:0)
Tore: 1:0 Altin (48.), 2:0 Kuzniarz (53.), 3:0 Hinz (56.), 4:0 Munoz (85.)
VfB: Gunkel – Schütze, Kuzniarz, Flöth, Hupperts – El Idrissi, Hinz – Yahkem, Altin, Acikgöz – Pütters
Borussia II: Kompalla – Schumacher, Janeczek, Zimmermann, Harmes – Mandiangu, Dertwinkel, Breuer, Platzek – Göttel, Krauß
Schiedsrichter: Laux (Duisburg)
In zu große Euphorie wollen die NRW-Liga-Fußballer des VfB Speldorf nach dem 4:0 (0:0)-Testspielerfolg über das in der Regionalliga spielende zweite Aufgebot von Borussia Mönchengladbach nicht verfallen. Die Leistung vor 120 Zuschauern im Ruhrstadion am Sonntag weckt aber große Hoffnungen auf eine erfolgreiche Rückrunde. Die Gastgeber spielten herzerfrischenden Fußball.
Christopher-Massamba Mandiangu ist eine der größten Nachwuchshoffnungen der Mönchengladbacher. Warum das so ist, zeigte der mit einer glänzenden Technik ausgestattete Wirbelwind auf der rechten Mittelfeldseite schon in der Anfangsphase. Zwei große Chancen erspielte er sich, bei einem Schuss konnte Thorben Gunkel glänzend parieren. Überhaupt hinterließ der VfB-Keeper einen guten Eindruck. Kurz vor der Pause machte er auch eine Großchance von Matthias Krauß zunichte (42.). Dieser war von Mandiangu in Szene gesetzt worden. Die Gäste, die ersatzgeschwächt und mit drei A-Jugendlichen nach Mülheim gekommen waren, hatten in der ersten Halbzeit noch vier weitere gute Möglichkeiten, doch entweder verfehlten sie das Speldorfer Gehäuse oder fanden ihren Meister im aufmerksamen Gunkel.
Doch auch die Mülheimer hatten zwei gute Chancen, ein Tor zu erzielen. In der elften Minute setzte sich Eric Yahkem auf der rechten Seite durch. Thomas Pütters verfehlte das Borussen-Tor nach dem Zuspiel dann knapp. In der 16. Minute zog Tanju Acikgöz ab. Der Schuss war aber zu ungenau. Keeper Martin Kompalla wehrte ab. 0:0 zur Pause – das war ein bisschen glücklich für die Hausherren.
Nach dem Wechsel trauten die VfB-Fans dann ihren Augen nicht. Plötzlich hatten die Speldorfer den Gegner im Griff. Ein Angriff nach dem anderen rollte auf das Tor des bemitleidenswerten Kompalla zu. Salih Altin hatte in der 48. Minute freie Bahn – 1:0. Kurz darauf fiel Innenverteidiger Kamil Kuzniarz der Ball vor die Füße – 2:0 (53.). Dann nutzte Christian Hinz die Gelegenheit, frei stehend aus 20 Metern Entfernung abzuziehen – 3:0 (56.). Unglaublich!
Die Mönchengladbacher bekamen nun fast keinen Stich mehr. Lediglich nach einer knappen Stunde hatten die Speldorfer Glück, als der Ball nach einem Schuss von Kevin Breuer an den Pfosten klatschte. Auf der anderen Seite hatten die glänzend kombinierenden Mülheimer noch weitere hochkarätige Chancen. Der eingewechselte Antonio Munoz spielte die „Fohlen“ in einigen Szenen schwindelig. Munoz sorgte mit einem fantastischen Tor per Lupfer in der 85. Minute auch für den 4:0-Endstand. Fazit von VfB-Trainer Oliver Röder: „Schon im Training war bei uns in dieser Woche eine Menge Feuer drin. Das war ein gutes Spiel.“
16:44
dieser verein scheint ja in allen belangen tausende fans zu interessieren und vom hockher zu reissen.