Heißen hat eine Menge Arbeit vor sich

Laufduell zwischen dem Heißener Dennis Rohmann und Helene-Kapitän Philipp Schwarzhoff.
Laufduell zwischen dem Heißener Dennis Rohmann und Helene-Kapitän Philipp Schwarzhoff.
Foto: Fabian Strauch
Was wir bereits wissen
Beim ersten Auftritt unterliegt der Fusionsklub dem TuS Helene Essen mit 0:5.

Im Ruhrstadion hatte die erste Herrenmannschaft des SV Heißen am Sonntag ihren ersten Auftritt. Die Kreisliga-A-Fußballer unterlagen aber dem TuS Helene Essen nicht ganz unerwartet mit 0:5 (0:3).

„Wir haben noch eine Menge Arbeit vor uns, das ist aber auch ganz klar. Schließlich müssen wir uns völlig neu organisieren, während unser Gegner eingespielt ist und oben mitspielen möchte“, sagte Trainer Oliver Wronsky und ergänzte: „Das System kann ja noch gar nicht funktionieren, allen Spielern fehlte die Bindung zu ihren Nebenleuten.“

Speziell in den ersten 40 Minuten fehlte den Heißenern jegliche Ordnung. Helene überwand den jungen Keeper Tobias Beekmann aus der zweiten Mannschaft bereits in der ersten Halbzeit dreimal.

Auch wenn nach der Pause zwei weitere Gegentreffer hinzukamen, konnte sich das Fusionsteam ab der 40. Minute deutlich steigern. Marcel Pilgram und Nico Mühlemeier organisierten die Abwehr weitestgehend gut. „Der Sieg für Helene geht natürlich in Ordnung, ist in meinen Augen drei Tore zu hoch ausgefallen. Läuferisch und spielerisch waren wir natürlich unterlegen“, meinte Trainer Oliver Wronsky, der sich während der Begegnung jede Menge Notizen machte. Die Beobachtungen wird er in die kommenden Trainingseinheiten miteinfließen lassen.

Für die kommenden Aufgaben bittet der Coach auch ein Stück weit um Geduld. „Wir sind ein bunt zusammengewürfelter Haufen. Man darf von uns jetzt noch keinen Zauberfußball erwarten“, betont der Coach. Am kommenden Sonntag trifft seine Mannschaft an der Moritzstraße auf den 1. FC Mülheim II. Anschließend nehmen die Heißener am „Sparkassen-Cup“ des SV Rot-Weiß teil.