Hanno Wienhausen kämpft um WM-Nominieriung
09.07.2009 | 02:54 Uhr 2009-07-09T02:54:00+0200Beim Ruder-Weltcupfinale vom 10. bis zum 12. Juli in Luzern geht Hanno Wienhausen von der Rennrudergemeinschaft Mülheim (RRGM) im Vierer ohne Steuermann an den Start.
Das Team, das sich auf dem berühmten Rotsee in der Schweiz als Vierer „Deutschland I” bewähren soll, setzt sich aus vier Ruderern des beim Weltcup in München siegreichen Projektachters zusammen. Hanno Wienhausens Mitstreiter sind Falk Müller (RC Hamm), Thomas Protze (Potsdamer RG) und Martin Rückbrodt (Germania RC, Hamburg). Die andere Hälfte des Erfolgsachters schickt der Deutsche Ruderverband (DRV) im Vierer ohne Steuermann als Team II ins Rennen.
Eine gute Platzierung im A-Finale ist das Ziel des Mülheimer Ruderers Hanno Wienhausen und seiner Bootskameraden beim Cup-Finale. Denn die Regatta in Luzern gilt als wichtiger Test für die Weltmeisterschaft. Wahrscheinlich wird DRV-Chefbundestrainer Hartmut Buschbacher direkt nach dem Weltcup-Finale den deutschen WM-Kader nominieren.
Im Vierer-ohne-Wettbewerb gehen zehn Boote an den Start. Als Top-Favorit gilt das Quartett aus Großbritannien mit den Ruderern Alex Partridge, Richard Egington, Alex Gregory und Matthew Langridge. Als Konkurrenten, die den beiden deutschen Crews gefährlich werden könnten, gelten außerdem die Mannschaften aus Frankreich und den USA.
An der Rotsee-Weltcup-Regatta nehmen 650 Aktive aus 39 Nationen teil. 266 Crews kämpfen um einen Platz auf dem Siegertreppchen. In sechs Bootsklassen sind die Olympiasieger am Start. Gaby Rüter
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