Halbfinale wird noch lange in Erinnerung bleiben

HTC Uhlenhorst -
Harvestehuder THC 6:5 (3:3, 3:1) n.S.

Tore: 1:0 Grote (3.), 2:0 Valentin (15), 3:0 Valentin (27.), 3:1 Deupmann (30.), 3:2 Sager (48., kurze Ecke), 3:3 Voigt (60.)

Siebenmeterschießen: 3:4 Voigt, Valentin vorbei, Ziehm vorbei, 4:4 Windfeder, Poppe trifft den Pfosten, 5:4 Martin Pelegrina, 5:5 Sager, Krüger hält gegen Zengerle, Figura trifft den Pfosten, 6:5 Grote

HTCU: Grabowski, Gudermann; Apeltrath, Grote, Martin Pelegrina, Schaunig, D. Terber, M. Terber, Valentin, Windfeder, Zengerle, Zöller

Strafecken: 1 (0 Tore)/3 (1 Tor)

SR: Mark Löffler/Pierre Papiest

Zuschauer: 1500

Der erste Auftritt eines Uhlenhorster Damenhockey-Teams in einer deutschen Endrunde wird vielen noch lange in Erinnerung bleiben. In der Berliner Max-Schmeling-Halle gewannen die Mülheimerinnen am Samstag das Halbfinale gegen den Harvestehuder THC Hamburg mit 6:5 (3:3, 3:3) nach Siebenmeterschießen.

Vor etwa 1500 begeisterten Zuschauern entwickelte sich ein Krimi von allerhöchster Güte. Die Mülheimerinnen wirkten alles andere als nervös und gingen in der dritten Minute durch Dinah Grote mit 1:0 in Führung. Die Uhlenhorster Fans rieben sich im Verlauf der ersten Hälfte mehrmals die Augen. Hanna Valentin erhöhte bis zur Pause durch Tore in der 15. und 27. Minute auf 3:0. Die HTCU-Fans wähnten ihr Team schon im Finale. Nach der Pause schlugen aber die Hamburgerinnen zurück. Die Uhr tickte und tickte in der Endphase für die Uhlenhorsterinnen herunter. Zehn Sekunden vor Schluss konnte Annika Voigt das Tor zum 3:3 erzielen. Aua! Nach torloser Verlängerung ging es ins Siebenmeterschießen. Dinah Grote erzielte das entscheidende Tor zum 6:5. Dann begann die Mülheimer Party auf dem Feld und auf der Tribüne.