Geringe Erwartungshaltung

DUC Bottrop -
TSC Mülheim5:1 (4:1)

TSC-Tor: Paul Scheerer

Beim Unterwasserrugby-Bundesligisten TSC Mülheim sind die Erwartungen in dieser Saison deutlich niedriger als noch in den letzten Jahren. Vom Einzug in die Endrunde zur deutschen Meisterschaft träumt man im Südbad erst gar nicht. Vielmehr ist diese Saison als Übergangsjahr angedacht.

Denn in der ersten Mannschaft des TSC spielen etliche erfahrene Spieler, die teilweise schon über 50 Jahre alt sind. „Zum Team gehören zwar ehemalige Nationalspieler, aber für die erste Bundesliga reicht das einfach nicht mehr“, sagt der ehemalige Trainer Holger Kempf, der die Verantwortung in diesem Jahr aus familiären Gründen an Ralf Förster abgegeben hat. Einziger Vertreter der jungen Garde ist der Jugendnationalspieler Paul Scheerer.

Der 22-Jährige spielt gleichzeitig noch in der zweiten TSC-Mannschaft, die in der zweiten Bundesliga um Punkte kämpft. Zum Reserveteam gehört eine Reihe von jungen Spielern, die nun Erfahrung sammeln und dann in naher Zukunft den Sprung in die erste Mannschaft schaffen soll.

In der ersten Liga reichte es für den Tauchsportclub bislang in drei Spielen nur zu einem Unentschieden. Das 1:1-Remis gegen den DUC Köln konnte aber bereits als Erfolg gewertet werden.

Am Samstag kam der Tabellenerste DUC Bottrop nach Mülheim. Die Favoritenfrage war vor diesem Spiel geklärt, denn die Bottroper sind zurzeit das stärkste Team in der Westgruppe der ersten Bundesliga und haben sogar den traditionell starken Duisburgern den Rang abgelaufen.

So war es auch kein Wunder, dass die Gäste aus Bottrop schnell mit 3:0 in Führung gingen. Durch einen Treffer von Paul Scheerer verkürzten die Mülheimer dann auf 3:1. Kurz vor der Pause kassierten sie dann noch das Tor zum 4:1.

In der zweiten Hälfte der Partie fielen wesentlich weniger Treffer als noch im ersten Durchgang. Wieder waren es die Bottroper, die durch ihren fünften Treffer den 5:1-Endstand herstellten.

Durch die Niederlage fielen die Mülheimer auf den letzten Tabellenplatz der Weststaffel zurück. Da die erste Bundesliga aufgestockt wird, müssen die Mülheimer aber aller Voraussicht nach nicht in die zweite Liga absteigen. Das nächste Spiel bestreitet das Mülheimer Team am 10. März beim Tabellenzweiten in Duisburg.

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