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Volleyball-Bundesliga

Gegen Schwaben nachlegen

03.02.2012 | 19:30 Uhr

Nach dem 3:0-Sieg der Bundesliga-Volleyballer des Moerser SC in Düren hat sich das Team von Trainer Chang Cheng Liu Platz vier in der Tabelle zurückgeholt und will diesen Rang bis zum Ende der regulären Saison behalten. Platz vier bedeutet für das Viertelfinale der Play-Offs zweimal Heimrecht gegen die Nummer fünf der Liga. Verständlich, dass sich die „Adler“ diese günstige Ausgangsposition sichern wollen. Voraussetzung dafür ist ein Sieg gegen den EnBW TV Rottenburg, der am Sonntag (Spielbeginn 16 Uhr) in der RWE-Sporthalle gastiert.

Von den ausstehenden fünf Begegnungen hat man bei den „Adlern“ die Spiele gegen Rottenburg und Bottrop fest als Siege eingeplant, auch gegen Gotha soll das Heimspiel gewonnen werden. In Berlin will man noch einmal eine Sensation versuchen und in Friedrichshafen sollen erneut zumindest Sätze herausspringen.

Gegen Rottenburg wird erneut hohe Konzentration nötig sein. Die Schwaben rangieren zwar nur auf Rang zehn, haben dem MSC aber im Hinspiel in der Paul-Horn-Arena Kopfzerbrechen bereitet. Damals traten die „Adler“ mit einem glücklich gewonnenen 15:13-Tiebreaker die Heimreise an. Inzwischen ist einer der erfolgreichsten Angreifer der letzten Saison, Falko Steinke, an den Neckar zurückgekehrt, damit ist Rottenburg wieder stärker geworden.

Allerdings spielen die Schützlinge von Trainer Hans Peter Müller-Angstenberger in dieser Saison bislang ohne Fortune. Die ganz große Begeisterung der letzten Jahre scheint verflogen, obwohl das Publikum aus Rottenburg (und Tübingen) fest hinter der Mannschaft steht.

Beim MSC ist man auf jeden Fall auf der Hut. Die Mannschaft scheint stabilisiert, die unglückliche Niederlage in Bühl hinterließ keine Spuren, wie man bei der Partie in Düren sehen konnte. So wird das Team mit Selbstbewusstsein in der RWE-Halle ans Werk gehen. Liu: „ Wir müssen jetzt jede Chance nutzen, unsere Ausgangsposition zu halten, wir dürfen nichts mehr verschenken. Es wird sicher nicht leicht, denn die Rottenburger haben noch eine Chance auf Platz acht für die Play-Offs und werden gut motiviert antreten.“ Mannschaftsführer Dirk Jan van Gendt meint: „Wenn ich so zurückdenke, fällt mir ein hartes Spiel in Tübingen ein. Aber wir haben ein Heimspiel und wir spielen besser und besser. Wenn wir mit voller Konzentration spielen, müssten wir gewinnen. Aber wenn wir denken, das wird ein leichtes Spiel, dann bekommen wir Schwierigkeiten. Wir brauchen weiterhin in jedem Spiel zwei Punkte!“

Henning Wegter befindet sich nach dem Eingriff an der Bandscheibe in einer Reha-Maßnahme, wechselte in Düren vor der Einspielzeit sogar einige vorsichtige Bälle mit Trainer Liu und hofft bei weiterer Genesung sogar auf ein Comeback noch in dieser Saison. Wegter: „Wenn alles gut geht, kann ich dem Team vielleicht in den Play-Offs noch helfen.“

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