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Gang in die Oberliga

12.02.2012 | 20:02 Uhr

HTC Uhlenhorst II -
ETG Wuppertal7:8 (4:5)

Tore: 1:0 Brill (3.), 2:0 Hinte (5., kurze Ecke), 2:1 Winterberg (9.), 3:1 Brock (12.), 4:1 Hinte (14.), 4:2 Radloff (18.), 4:3 Kern (20.), 4:4 Radloff (21.), 4:5 Winterberg (26.), 5:5 Hinte (33., kurze Ecke), 5:6 Winterberg (36.), 5:7 Winterberg (39.), 5:8 Radloff (44.), 6:8 Meyer (55.), 7:8 Meyer (59.)

HTCU: Breisig – Leukel, Peetz, Hinte, Brill, Brinkmann, Fohrmann, Brock, Stempher, Figura

Nach dem Abstieg aus der Regionalliga auf dem Feld muss sich die zweite Hockeymannschaft des HTC Uhlenhorst nun auch auf dem Feld aus der Drittklassigkeit verabschieden. Nach der 7:8 (4:5)-Heimniederlage gegen die ETG Wuppertal ist der HTCU II einen Spieltag vor Schluss nicht mehr zu retten.

Dabei hatte es zu Anfang danach ausgesehen, als würde sich die Uhlenhorster Mannschaft ein weiteres Endspiel am kommenden Wochenende erkämpfen. In der ersten Viertelstunde hatte der HTCU den Gegner aus Wuppertal bestens im Griff und führte durch Tore von Christopher Brill, Benjamin Hinte, Till Brock und noch einmal Hinte nach 14 Minuten mit 4:1.

Doch im zweiten Teil der ersten Halbzeit spielten die Mülheimer zu nachlässig in der Abwehr und ließen die Wuppertal nun mehr gewehren. Die wussten dies zu nutzen und verwandelten den Rückstand noch vor der Pause in eine 5:4-Führung.

Nach dem Seitenwechsel versuchten die Uhlenhorster noch einmal alles. Kapitän Benjamin Hinte glich per kurzer Ecke zum 5:5 aus. Doch erneut geriet die ETG in einen Lauf und zog bis zur 44. Minute auf 8:5 davon.

Trainer Arndt Herzbruch setzte nun alles auf eine Karte und wechselte bereits acht Minuten vor dem Ende Keeper Fabian Breisig gegen einen weiteren Feldspieler aus. Immerhin konnte Felix Meyer durch zwei Treffer auf 8:7 verkürzen. Danach hatten die Gastgeber noch mehrere Chancen, um doch noch wenigstens einen Punkt zu holen. Doch es sollte nicht sein. Es blieb bei der knappen Niederlage.

Vor dem letzten Spieltag haben die Uhlenhorster nun vier Punkte Rückstand auf das rettende Ufer und sind damit abgestiegen. „Wir haben insgesamt bei zu vielen Dingen versagt. Verschiedene Fehler haben sich periodisch abgewechselt“, so Trainer Arndt Herzbruch. Der Coach weiter: „Um die Klasse zu halten, musst du solch einen Vorsprung wie heute auch einmal über die Runden bringen. Unser Ziel ist nun der direkte Wiederaufstieg, aber dafür müssen sich die Strukturen ändern. Wir sind oft ein aus Reservespielern und A-Junioren zusammengewürfelter Haufen.“

Marcel Dronia

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