Füchse können wieder jubeln

Dümptener Füchse -
BW 96 Schenefeld 7:6 (3:3; 3:1;1:2)

Tore: 0:1 Gebauer (4.), 1:1 Garre (4.), 2:1 Radomski (9.), 2:2 Dentzin (10.), 3:2 Rustemeier (19.), 3:3 Dentzin (20.), 3:4 Petermann (30.), 4:4 Garre (32.), 5:4 J. Buckermann (34.), 6:4 Rustemeier (39.), 6:5 Gebauer (47.), 6:6 Sonntag (57.), 7:6 K. Buckermann (58.)

Füchse: Reimer – Hermann, J. Buckermann, Kempkes, Radomski, K. Buckermann, Garre, Kuerbis, Rustemeier, Kempkes, Klinger, Wahl

Der Knoten ist geplatzt. Nach der fünf Spiele andauernden Pleiteserie gelang den Dümptener Füchsen ein 7:6 (3:3; 3:1: 1:2)-Befreiungsschlag gegen Blau-Weiß 96 Schenefeld in heimischer Halle an der Holzstraße. Mit der Ausbeute von drei Punkten verschaffen sich die Dümptener im Abstiegskampf wieder Luft. Ganz auf der sicheren Seite sind die Füchse derweil aber noch nicht - drei Spiele werden bis zum Saisonende noch ausgetragen.

Es ging rasant zur Sache. Im ersten Drittel schenkten sich die rivalisierenden Teams nichts. Kaum zog Schenefeld das Tempo an, zogen die Füchse nach. In der vierten Minute schoss Johannes Gebauer die Blau-Weißen in Führung. Doch Frederik Garre gelang ein sauberer Konter und traf damit das Tor der Gegner zum 1:1-Ausgleich. Je zwei weitere Treffer auf beiden Seiten schlossen das erste Drittel zum 3:3-Zwischenstand ab. Jan Radomski traf auf Vorlage von Jan Niklas Buckermann zum 2:1. Nach dem Ausgleich der Gegner schoss Christopher Rustemeier ein Tor gekonnt aus der Drehung und brachte Schenfelds Keeper Lukas Dehmel ein wenig aus dem Rhythmus.

Nach einem Denkzettel der Blau-Weißen rissen die Füchse das zweite Drittel klar an sich. Ihre Konzentration war auf den Punkt und sie kreierten zahlreiche gute Torchancen. Frederik Garre nutzte erneut seine Chance und traf das Tor mit einem Schuss von der rechten Seite. Jan Niklas Buckermann erhöhte auf 5:4 nach einem Lauf durch die Mitte.

Schenefeld biss sich in dieser Phase an der Dümptener Defensive die Zähne aus und hatten den Hausherren nichts entgegenzusetzen. Wenige Sekunden vor dem Pausenpfiff brachte Rustemeier seine Mannschaft mit einem strammen Schuss durch die Mitte mit 6:4 in Führung.

Bevor die Füchse aber in Jubel ausbrechen konnten, wurde es noch einmal spannend. Zu Beginn des letzten Drittels spielten die Gastgeber die Bälle hinten nicht sauber genug heraus. Schenefeld ließ sich nicht lange bitten und traf im Doppelpack zum 6:6 (57.) nach gut ausgespielten Angriffen. Beide Teams wurden mit Blick auf die Anzeigetafel immer unruhiger und wollten eine Verlängerung in jedem Fall vermeiden. Nachdem die Füchse ihr Spiel doch noch besser geordnet hatten, lief Kevin Buckermann zum gegnerischen Tor und brachte die Entscheidung zum 7:6-Endstand mit dem Bauerntrick.

Aufatmen für den Moment

Die Erleichterung war den Dümptenern deutlich ins Gesicht geschrieben. Denn der Sieg über Schenefeld war auch für die mentale Verfassung der Füchse von großer Bedeutung: „Wir haben vor dem Spiel gesagt, dass wir im Abstiegskampf sind. Das haben heute auch alle verstanden. Es hat jeder seine maximale Lauf- und Kampfleistung gebracht und ist bis an sein Limit gegangen. Das ist es, was man im Abstiegskampf braucht“, so das Fazit unmittelbar nach dem Spiel von Dümptens Kapitän Kevin Buckermann.

In dieser Partie gab Daniel Klinger, ein Jugendspieler der Dümptener, sein Debüt in der Zweiten Bundesliga.