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Feldhockey

Erfolg im halben Dutzend

20.05.2012 | 18:43 Uhr
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Düsseldorfer HC -
HTC Uhlenhorst0:6 (0:3)

HTCU: Reuß - Gehlen, Keusgen, Fürk, Otto, Kamphaus, Rabente, Matania, Windfeder, Nitschke, Trompertz, Rühr, Stralkowski, Fleckhaus, Schmitz, Hüttermann

Tore: 0:1 (4.) Rabente, 0:2 (7., KE) Stralkowski, 0:3 (33.) Rühr, 0:4 (41.) Windfeder, 0:5 (43.) Stralkowski, 0:6 (62.) Matania

Strafecken: 4 (0 Tore)/5 (1 Tor)

Schiedsrichter: Busse (Schwarz-Weiß Neuss)/Meißner (Blau-Weiß Köln)

Zuschauer: 200

Das Werk ist vollendet und beim letzten Pinselstrich hat es der HTC Uhlenhorst in der Feldhockey-Bundesliga beim gänzlich unbedrängten 6:0-Sieg beim Düsseldorfer HC noch einmal richtig krachen lassen. In der höchst konzentrierten Ausrichtung machten die Uhlen die Generalprobe für die DM-Endrunde am ersten Juni-Wochenende in Berlin zur Chefsache und sind so ein Kandidat für das Finale. Im Halbfinale hat es der HTCU am Samstag, 2. Juni, 18.45 Uhr, mit dem ewigen Rivalen Rot-Weiss Köln zu tun, im anderen Match stehen sich zuvor Gastgeber und Ligaprimus Berliner HC und der UHC Hamburg gegenüber.

Sturm und Drang zeichneten den Vizemeister an den vergangenen 22 Spieltagen aus. Mit 83 Treffern präsentiert sich die Abteilung Attacke von Trainer André Henning als torhungrigste Offensivfraktion der Liga, Nationalspieler Thilo Stralkowski ist mit erhabenen 36 Treffern (15 Feldtore, 20 Ecken, ein Siebenmeter) der unumschränkte Torschützenkönig.

Dem famosen Abschneiden in der Liga und der dritten Endrunden-Teilnahme in Folge begegnet Henning mit ganz großer Genugtuung. „Der Saison gebe ich eine Eins mit Sternchen. Das ist alles sehr, sehr positiv zu bewerten. Auch vor dem Hintergrund, welche Kaliber wir hinter uns gelassen haben. Das kann man den Jungs nicht hoch genug anrechnen. Wir haben die Qualität gesteigert, das gilt zugleich für die Offensive und die Defensive. Mit der Konstanz und der Entwicklung des nach dem Umbruch jungen Teams bin ich sehr zufrieden. Jetzt machen wir drei Tage Pause, dann bereiten wir uns volle Kanne auf die Endrunde in Berlin vor. Spielerisch und athletisch wissen wir, wo wir stehen“, so Henning, der nach dem lustvollen Intermezzo Euro Hockey League beim Showdown in Berlin erneut das Ticket nach Europa lösen will.

Beim Ligafinale in der Landeshauptstadt machte sich der HTCU gegen den personell dezimierten Gastgeber gleichsam lustvoll und mit einem Höchstmaß an Konzentration an die Arbeit. „In den ersten zehn bis 15 Minuten waren wir sehr dominant. Die schnelle 2:0-Führung war völlig verdient.“ Eine Eins mit Sternchen gab es auch für das Stechertor von Jan Philipp Rabente nach dem Zuspiel seines Nationalmannschaftskollegen Tobias Matania. Als die Uhlen dann die Konzentration herunterfuhren und nicht mehr so präsent waren, wurde die Partie offener. Nach einer ordnenden Auszeit waren die Gäste wieder in der Spur und legten durch den auffälligen Angreifer Christopher Rühr, zu dessen Kollektion auch ein Pfostentreffer zählte, noch vor der Pause nach.

Die zweite Halbzeit war Einbahnstraßenhockey pur. „Die Jungs waren extrem konzentriert und haben die Vorgaben umgesetzt. Mehr konnten wir aus dem Spiel nicht herausholen“, sagte ein grundzufriedener André Henning.

Gerd Böttner

Kommentare
20.05.2012
18:53
Erfolg im halben Dutzend
von suedjuergen | #1

geht es nun wieder mit der üblichen nervenschwäche in die endrunde?

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