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Erfolg am Raffelberg fehlt noch

25.05.2012 | 18:19 Uhr
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Eines der hoffnungsvollen Talente im deutschen Galopprennsport ist am Pfingstsonntag auf der Rennbahn am Mülheimer Raffelberg (neun Rennen, erster Start 14.10 Uhr) engagiert. Amateur-Rennreiter Dennis Schiergen, der erst 17-jährige Sohn von Erfolgstrainer Peter Schiergen (47/beide Köln), nimmt auf der Familien-Rennbahn sechs Ritte wahr. Innerhalb von nur knapp zwei Jahren verbuchte der aktuelle Champion der Amateure schon über 50 Siege. Ein Erfolg auf der Bahn am Raffelberg fehlt bisher noch in seiner Statistik.

Der aufstrebende Jungjockey ist am Sonntag zum dritten Mal auf der Mülheimer Traditionsbahn. Die besten Platzierungen waren bisher ein zweiter und ein vierter Platz. „Ich hätte nichts dagegen, wenn es nun mit dem ersten Sieg klappen würde“, blickt der 17-Jährige hoffnungsfroh voraus.

Die Bahn am Raffelberg hat der Kölner längst ins Herz geschlossen. „Ja, die ist sehr gut. Für uns Jockeys ist die Bahn sehr angenehm. Die langen Geraden und die großen Bögen machen das Reiten hier unkompliziert. Ich freue mich schon auf meine Starts.“

Sechs Ritte an einem Tag sprechen durchaus für einen Massenstart. Genug Optionen also, um sich den Wunsch nach einem Erfolgstritt zu erfüllen. Mit der dreijährigen Stute Crazy, die er in einem mit 5.100 Euro dotierten Dreijährigen-Rennen für sieglose Pferde reiten wird und die er aus dem Trainingsquartier seines Vaters kennt, rechnet sich Schiergen gute Chancen aus. „Zwar war sie bei ihrem Jahres-Debüt Ende April in Köln nur Fünfte. Dieser Start hat sie aber weiter nach vorne gebracht. Mit Diani, die in Mülheim ein Steher-Rennen über 2.950 Meter absolviert, war ich schon einige Mal platziert und rechne mir ebenfalls Chancen aus.“

Damit, dass er einen Nachnamen hat, der im Pferdrennsport aufhorchen lässt, kann sich der Jockey gut anfreunden: „Es ist erst einmal ein Vorteil, weil ich so mehr Ritte bekomme. Mein Vater kann mir außerdem wertvolle Tipps geben. Der Name sorgt allerdings auch für eine gewisse Erwartungshaltung.“

Der junge Mann aus Köln blickt auf seine Aufgaben am Pfingstsonntag und darüber hinaus: „Ich bastel gerade an meinem Abitur. Danach fällt bei mir die Entscheidung, in welche Richtung es geht und ob ich in die Lehre als Berufsrennreiter gehe. Viel wird davon abhängen, wie sich mein Körper entwickelt. Mit 1,68 Metern bin ich schon recht groß. Noch mehr kommt es aber auf das Gewicht an. Sollte es mit der Jockey-Laufbahn nicht klappen, möchte ich ein Studium beginnen und im Rennsport bleiben. Vielleicht gehe ich dann in Richtung Trainer-Laufbahn.“

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