Das aktuelle Wetter NRW 12°C
Schach

Enttäuschende Ausbeute

28.11.2011 | 18:07 Uhr
Enttäuschende Ausbeute
Gute Leistung an Brett vier: SV Nord-Spielerin Olga Kalinina. Foto: Christoph Wojtyczka

SV Mülheim-Nord -
Rodewischer Schachmiezen3:3

Partien

SV Mülheim-Nord -
USV Volksbank Halle1,5:4,5

Partien

Die Frauenmannschaft des SV Mülheim Nord holte am Wochenende beim Doppelspieltag der Schach-Bundesliga im heimischen Schachzentrum neben dem Hallenbad Süd einen Punkt weniger als erhofft. Am Samstag erzielten die Mülheimerinnen gegen die Rodewischer Schachmiezen nur ein 3:3-Unentschieden, während sie am Sonntag dem Favoriten USV Volksbank Halle mit 1,5:4,5 unterlagen.

Alle Teams reisten nahezu in Bestbesetzung nach Mülheim und auch die Gastgeberinnen setzten ihre sechs stärksten Spielerinnen ein, so dass Interessierte vor Ort oder bei der Live-Übertragung im Internet Schachsport auf höchstem Niveau verfolgen konnten.

Die Mülheimerinnen hatten sich für die Samstagspartie gegen den direkten Tabellennachbarn aus dem sächsischen Rodewisch eigentlich einen Sieg ausgerechnet. Am Ende mussten sie sich jedoch mit einer Punkteteilung zufrieden geben.

Die Nord-Spielerinnen Anna Zozulina an Brett zwei und Zoya Schleining (Brett drei) einigten sich mit ihren starken Gegnerinnen auf ein Remis. Teamkollegin Oksana Vovk verlor am fünften Brett glatt gegen Claudia Steinbacher. Die Dänin, die gebürtig aus der Ukraine stammt, erwischte kein gutes Wochenende.

Besser machten es ihre Mitspielerinnen an Brett vier und sechs. Olga Kalinina überfuhr ihre Gegnerin Martina Korenova geradezu und sicherte sich verdient einen Punkt. Auch Anna Rudolph fand sich nach der Eröffnung in einer guten Stellung. Gegnerin Hanna Kubikova kam mit dem Druck, den Rudolph durch geschicktes Abtauschen von Figuren forcierte, nicht zurecht. So holte sich die Mülheimerin schnell den Sieg zu zwischenzeitlichen 3:2-Führung.

Nord-Akteurin Inna Gaponenko am ersten Brett spielte mit Schwarz sehr überzeugend und hatte sich sogar eine Gewinnstellung erarbeitet. Dann machte sie ihren Vorteil jedoch durch einen schlechten Zug zunichte und musste die Partie verloren geben.

Am Sonntag waren die Mülheimerinnen gegen den favorisierten USV Volksbank Halle chancenlos. Gaponenko, Zozula und Schleining schlugen sich an den ersten drei Brettern zwar beachtlich und konnten jeweils ein Remis herausholen. Die Partien von Kalinina und Vovk gingen jedoch schnell verloren. An Brett sechs spielte Anna Rudolph dann zu risikoreich, so dass Halle einen klaren Erfolg einheimsen konnte.

„Gegen die Rodewischer Schachmiezen hatten wir uns einen Sieg erhofft. Das Duell gegen Halle war allerdings eine Katastrophe.“, resümierte Mannschaftsverantwortlicher Hans-Ernst Reiter.

Im Kampf um den Klassenerhalt hat der SV Nord aber noch alle Chancen. Die Partien gegen die direkten Konkurrenten TSV Schott Mainz und SV Stuttgart-Wolfbusch stehen noch aus.

Katharina Schneider

Facebook
 
Kommentare
Trackbacks

Die Trackback URL zu diesem Artikel ist: http://www.derwesten.de/services/trackbacks/article/6116587/create

Aktuelle Fotos und Videos
Pfingst-Renntag
Bildgalerie
PFERDERENNEN
City-Cup
Bildgalerie
Kanupolo
Open-Air Boxen
Bildgalerie
BOXSPORT
Schülerlauf
Bildgalerie
Schulsport
Aus dem Ressort
Lisa Vitting erobert Gold
Schwimmen
Lisa Vitting hat am ersten Tag der Schwimm-Europameisterschaft in Debrecen/Ungarn Gold erobert. Die Mülheimerin, die für die SG Essen startet, triumphierte am Montagnachmittag zusammen mit Britta Steffen, Silke Lippok und Daniela Schreiber in der Freistilstaffel über 4 x 100 Meter.
Mülheimer Achter freut sich
Rudern
Der Bundesliga-Achter der RRG Mülheim konnte am Samstag mit dem Gewinn der Bronzemedaille beim Internationalen Achtercup des Xchanging-Ruderfestes einen gelungenen Einstand in Frankfurt geben.