Das aktuelle Wetter NRW 12°C
Ocklenburg triumphierte...

Eindrucksvolle Vorstellung

23.11.2009 | 01:26 Uhr

Eine Ein-Mann-Show war auch die siebte Auflage des Mülheimer Rennbahn-Crosslaufes. Marc-Andre´ Ocklenburg vom Ayyo Team Essen setzte sich bereits nach wenigen Minuten an die Spitze, lief ein einsames Rennen gegen die Uhr und beendete den Wettbewerb über 8300 Meter in 28:22 Minuten.

In vorderster Reihe nehmen (v. l.) Markus Spangenberg vom ASC Duisburg, Stefan Kulick von der DJK VfR Saarn, Marc-Andre´ Ocklenburg vom Ayyo Team Essen und Zbigniew Komowski von der LG Mülheim das Hauptrennen über 8300 Meter in Angriff. Der spätere Sieger Ocklenburg wirft noch schnell einen Blick auf seine Uhr. (Foto: Roy Glisson)

Am frühen Sonntagmorgen stand die Sandbahn, die auf dem Gelände des Mülheimer Rennvereins Raffelberg an der Tribüne vorbeiführt, nach einem kräftigen Regenschauer unter Wasser. Die Organisatoren entschlossen sich dazu, den Streckenverlauf kurzfristig zu ändern. Auf der Schlussgeraden mussten zwar auch zwei Strohballen übersprungen werden, gelaufen wurde dabei aber auf Gras. Mancher Teilnehmer stöhnte darüber, dass der Boden viel tiefer als 2008 gewesen sei.

Nach einer halben Runde fünf Sekunden Vorsprung

Marc-Andre´ Ocklenburg haben diese Verhältnisse nichts ausgemacht. Schon nach einer halben von vier Runden hatte er einen fünfsekündigen Vorsprung vor der vierköpfigen Verfolgergruppe bestehend aus Zbigniew Komowski (LG Mülheim), Tobias Severin (LGO Bochum), Jörg Mentzen (Ayyo Team Essen) und Sebastian Meurer (Run 26y Runners Point). „Im Crosslauf sind fünf Sekunden nichts. Ich musste schon ordentlich Druck machen, um meine Verfolger abzuschütteln”, so Ocklenburg.

Spannende Positionskämpfe

Das Sieger-Trio des Crosslaufes (v. l.): Tobias Severin (2., Bochum), Marc-Andre´ Ocklenburg (1.) und Jörg Mentzen (3., beide Essen). (Foto: Roy Glisson)

Nach der zweiten Runde lag er bereits 20 Sekunden vor Severin und Mentzen. Meurer und Komowski konnten den Anschluss an diese beiden nicht halten. Spannend waren die Positionskämpfe um die Plätze zwei und vier, die Tobias Severin und Zbigniew Komowski für sich entscheiden konnten. Komowski, Sieger des diesjährigen Ruhrauenlaufes kam als Vierter und bester Mülheimer nach 29:54 Minuten ins Ziel. Der Saarner Stefan Kulick wurde Achter in 31:42 Minuten. Schnellste Frau war Ute Jenke vom ASC Rosellen aus Neuss in 35:15.

Nicole Hübner war schnellste Frau im 4100-m-Lauf

Im 4100-m-Wettbewerb gab es einen Mülheimer Sieg in der spannenden Frauenkonkurrenz. Nicole Hübner von der DJK VfR Saarn erreichte nach 18:18 Minuten das Ziel und hatte dort einen Vorsprung von vier Sekunden auf die Stoppenbergerin Kristin Roes. Im Gesamteinlauf der Männer hatte Tobias Severin in 13:50 Minuten die Nase vorn. Kurz darauf bestritt er auch noch den mehr als doppelt so langen Hauptlauf und wurde dort hinter Ocklenburg Zweiter. Über 4100 Meter erreichte der A-Jugendliche Amos Zeller als Zweiter (14:09) und Hendrik Mühlemeier als Dritter (14:33) das Ziel. Beide starten für den TSV Viktoria.

„Wir hatten 350 Teilnehmer und sind rundum zufrieden. 2010 veranstalten wir am 8. Mai anstatt des Saarner Straßenlaufes den 1. Ruhrbania-Lauf”, so Peter Degener, Chef-Organisator des LV Marathon Mülheim.

Marcus Lemke

Facebook
 
Kommentare
Trackbacks

Die Trackback URL zu diesem Artikel ist: http://www.derwesten.de/services/trackbacks/article/2144542/create

Aktuelle Fotos und Videos
Pfingst-Renntag
Bildgalerie
PFERDERENNEN
City-Cup
Bildgalerie
Kanupolo
Open-Air Boxen
Bildgalerie
BOXSPORT
Schülerlauf
Bildgalerie
Schulsport
Aus dem Ressort
Lisa Vitting erobert Gold
Schwimmen
Lisa Vitting hat am ersten Tag der Schwimm-Europameisterschaft in Debrecen/Ungarn Gold erobert. Die Mülheimerin, die für die SG Essen startet, triumphierte am Montagnachmittag zusammen mit Britta Steffen, Silke Lippok und Daniela Schreiber in der Freistilstaffel über 4 x 100 Meter.
Mülheimer Achter freut sich
Rudern
Der Bundesliga-Achter der RRG Mülheim konnte am Samstag mit dem Gewinn der Bronzemedaille beim Internationalen Achtercup des Xchanging-Ruderfestes einen gelungenen Einstand in Frankfurt geben.