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Ein Fest für die Familie

23.08.2011 | 17:46 Uhr
Ein Fest für die Familie
Auf geht’s: Start frei für die ganz kleinen Läufer beim RWW-Ruhrauenlauf. Foto: Roy Glisson

Dem Klassiker RWW-Ruhrauenlauf, der sich längst zielstrebig den Ruf eines der attraktivsten Lauf-Events in Nordrhein-Westfalen gesichert hat, können selbst die Sommerferien als möglicher Konkurrent nicht das Wasser reichen. Die aktuellen Zahlen zeigen, dass das Veranstalterteam von RWW Rheinisch-Westfälische Wasserwerksgesellschaft und TSV Viktoria 1898 Mülheim weiterhin auf dem richtigen Weg ist. Am Ende der Voranmeldefrist am vergangenen Freitag lagen dem Gespann fast 1.100 Anmeldungen für die 17. Auflage an diesem Samstag mit Start und Ziel an der Mintarder Straße vor. Beweis für große Lust am Laufen auf einer Strecke, die für Natur pur steht.

Kernpunkt des Dauer(b)renners Ruhrauenlauf ist natürlich die anspruchsvolle Zehn-Kilometer-Distanz. Diese haben bislang 551 Frauen und Männer gebucht. Mit Zuwachs ist fest zu rechnen, denn am Veranstaltungstag setzt traditionell der Andrang der Kurzentschlossenen ein. So war es auch im Vorjahr, als sich schließlich in den fünf angebotenen Wettbewerben plus Walking 1.400 Aktive auf den Weg machten.

Damals siegten über zehn Kilometer Melanie Klein-Arndt von der LG Mülheim in 39:06 und Karol Grunenberg vom Bunert Running Team in 33:22 Minuten. Der Streckenrekord von Sebastian Bürklein aus dem Jahr 1999 liegt bei respektablen 30:04 Minuten.

Attraktive Preise

Beim Hauptlauf winken wieder Geldpreise. „Das sind keine Unsummen, aber die Preise sind durchaus attraktiv“, so Claudia Hendricks vom Organisationsteam. Insgesamt sind am Samstag 200 Helferinnen und Helfer, davon allein 160 ehrenamtliche Viktorianer, im Einsatz.

Laufen ist die eine, Spielen die andere Passion. In guter Tradition gehört das um 14 Uhr beginnende Sport- und Spielfest zum Rundumangebot, schließlich versteht sich der Ruhrauenlauf als Angebot für die ganze Familie. Das allseits beliebte Kinderschminken darf nicht fehlen. „Alles soll schön bunt sein, wenn die Gesichter der kleinen Mäuse angemalt werden“, sagt Claudia Hendricks. „Natürlich gibt es auch eine Wassererlebniswelt und ein Mitmachprogramm, das nicht nur das Laufen, sondern auch andere Bewegungsformen beinhaltet.“

Gerd Böttner

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