Durchwachsener Saisonauftakt für die Uhlen
18.11.2007 | 13:17 Uhr 2007-11-18T13:17:00+0100Mit einer 4:5-Niederlage im Spiel gegen Schwarz-Weiß Neuss am Samstag und einem 10:8-Sieg beim Aufsteiger Düsseldorfer SC am Sonntag startete der HTC Uhlenhorst „durchwachsen” in die Hallenhockey-Bundesligasaison.
Ein zähes Hockeymatch war das Duell zwischen dem HTC Uhlenhorst und 5:4 (4:2)-Sieger Neuss beim West-Superspieltag am Samstag. Die Mülheimer Mannschaft, die für den Saisonauftakt im besonderen Rahmen mit der Austragung aller drei West-Spiele in der der neuen Düsseldorfer Halle Burg-Wächter Castello auf ihr Heimrecht verzichten musste, bot vor 400 Zuschauern nur in den ersten zwanzig Minuten eine gute Leistung. Durch ein Eckentor von Thilo Stralkowski (1:0) und Jan Philipp Rabentes Treffer im zweiten Anlauf (2:1) ging sie zweimal in Führung. Dann nahmen die Neusser eine Auszeit und kamen mit viel Schwung ins Spiel zurück. In der 20. und 21. Minute kassierten die Uhlen zwei Gegentreffer. Sie selbst agierten jetzt in der Offensive konzept- und ideenlos. HTCU-Ballverluste im Angriff eröffneten dem Gegner immer wieder Konterchancen. Eine davon nutzte der Neusser Sebastian Draguhn kurz vor der Pause noch zum 4:2. In der zweiten Halbzeit blieb das Angriffsspiel der Uhlenhorster plan- und drucklos. Die Neusser erhöhten ihre Führung auf 5:2. In der 48. Minute gelang Thilo Stralkowski in dieser mäßigen Hockeypartie das dritte Uhlentor. Danach zeigten die Mülheimer etwas mehr Kampfgeist, kamen aber beim Power-Schlusspurt ohne Torwart nur noch zum 4:5-Anschlusstreffer durch eine von Teamkapiän Tim Leusmann verwandelte Strafecke. Beim Mülheimer 10:8 (5:4)-Erfolg über den Düsseldorfer SC vor 500 Zuschauern in der DSC-Halle an der Diepenstraße verwandelte Leusmann vier Strafecken, erzielte ein Feldtor und glänzte mit einer guten Leistung Auch Thilo Stralkowski und Jan Gehlen setzten in dieser Partie Akzente. Alle anderen Spieler müssen sich laut HTCU-Trainer André Henning noch deutlich verbessern. Der Coach erlebte im Match gegen den DSC ein Auf und Ab seiner Mannschaft, die nach zehn Minuten mit 3:1 und in der 54. Minute mit 10:4 führte, sich am Ende aber wieder eine Schwächephase leistete, sodass der Vorsprung auf 10:8 zusammenschrumpfte.
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