Dümptenerinnen triumphieren im Westen

Westdeutsche Meisterinnen sind die Mülheimer Floorballerinnen.
Westdeutsche Meisterinnen sind die Mülheimer Floorballerinnen.
Foto: WAZ
Was wir bereits wissen
In der West-Liga haben sich die Floorballerinnen der Dümptener Füchse vorzeitig den Meistertitel geangelt. Nach dem 8:2 gegen Bonn und dem 3:1 gegen Münster sind sie nicht mehr einholbar.

In ihrer dritten Floorball-Saison als Großfeld-Team schnappten sich die Damen der Dümptener Füchse vorzeitig den Titel des westdeutschen Meisters. An zwei aufeinanderfolgenden Spieltagen besiegten die Füchsinnen zunächst die SSF Dragons Bonn mit 8:2 (2:1, 3:0, 3:1) und darauf die Pink Ladies Münster mit 3:1 (2:0, 1:1, 0:0). Das Team bleibt damit ungeschlagen und hat bisher sogar die maximal zu erreichende Punktzahl erspielt.

Besonders stolz sind die frischgebackenen Meisterinnen auf ihre Entwicklung: „In unserer allerersten Saison haben wir alles verloren und standen am Ende mit null Punkten auf dem letzten Tabellenplatz. Letzte Saison sind wir knapp hinter Bonn auf dem zweiten Platz gelandet und dieses Jahr haben wir das Unfassbare geschafft und sind Meister geworden“, freut sich Füchse-Kapitänin Lara Kürbis.

Bevor die Dümptenerinnen überhaupt Grund zum Jubeln hatten, musste alle Kräfte mobilisiert und clever für die Doppelbelastung eingeteilt werden. Die Dragons verhinderten einen guten Auftakt der Gastgeberinnen, indem sie sie früh im Spielaufbau störten. Die Offensivleistung der Füchsinnen reichte aber aus, um zur Pause mit 2:1 in Führung zu gehen. Lena Best (11.) und Lara Kürbis (12.) schossen die Tore. In den letzten beiden Dritteln standen die Bonner sehr tief in ihrer Hälfte. Die defensive Spielweise kam überraschend, aber nicht ungelegen: „Wir konnten in Ruhe unser Spiel aufbauen, den Ball laufen lassen und mussten nur noch abwarten, um auf die Lücken zu schießen“, erklärt Kürbis. Auf diese Weise fielen sechs weitere, wichtige Tore von Lena Best (3), Winona Jürgens (2) und Lea Hübel (1).

Am nächsten Tag stellten sich die Füchsinnen auswärts auf ein hartes Spiel gegen einen unangenehmen Gegner ein. Eine starke Leistung brachten in Münster abwechselnd die Torhüterinnen Melina Schlag und Daniela Strüngmann. Nachdem Korinna Kelm (13.) und Stefanie Elsner (14.) die Führung im ersten Drittel sicherten, wurde es richtig spannend. Maren Grzenia sorgte schließlich für das Tor zum 3:1-Endstand.

In welcher Liga das Dümptener Team in der nächsten Saison spielen wird, ist noch nicht klar. Da es in dieser Saison keine Bundesliga gibt, stattdessen aber drei Regionalligen, werden die Füchsinnen mit den anderen Meistern der Ost- und Nordliga um den nationalen Titel spielen.