Dritter Platz für den KTV in der Rheinlandliga

Arthur Sahakyan (KTV Ruhr-West) hatte großen Anteil am Erreichen des dritten Platzes in der Rheinlandliga.
Arthur Sahakyan (KTV Ruhr-West) hatte großen Anteil am Erreichen des dritten Platzes in der Rheinlandliga.
Foto: KTV
Das Aufgebot der KTV Ruhr-West landete zum Abschluss der Saison in der Rheinlandliga auf dem dritten Platz. In Oberhausen bewiesen die Turner ihre gute Form.

Das Finale in der Rheinlandliga endete für die Mannschaft der KTV Ruhr-West auf dem dritten Platz. In der Sporthalle der Heinrich-Böll-Gesamtschule präsentierten sich die Mülheim in guter Form.

War das ein Gewusel unmittelbar vor dem Ligafinale. „Selten kann man etwa 100 Turner an sechs olympischen Geräten in Aktion sehen. Das ist tatsächlich ein beeindruckendes Bild“, findet KTV-Pressewart Erich Rapp. Kurze Zeit später geht es wesentlich geordneter zu, die Wettkämpfe beginnen. Die sechs olympischen Geräte sind Boden, Pauschenpferd, Ringe, Sprungtisch, Barren und Reck.

Um den Sieg in der Rheinlandliga kämpften nach den guten Ergebnissen in den Vorrunden die KTTO Oberhausen und der Bonner TV. Gastgeber Oberhausen hatte schließlich deutlich mit 237,05:210,40 die Nase vorne.

Etwas kurios verlief der Finaltag für Kevin Mahnke. Ein Kampfrichter war so kurzfristig ausgefallen, dass schnellst möglich ein Ersatz gesucht werden musste. Da Kevin Mahnke in diesem Moment als einziges KTV-Mitglied mit Kampfrichter-Lizenz in der Halle war, musste er die Übungen bewerten anstatt selbst sein Können zu zeigen.

Mit dem Turnteam aus Verlautenheide duellierte sich die KTV Ruhr-West um den dritten Platz in der Abschlusstabelle. Ein hervorragendes Resultat von 39,4 Punkte erzielte die KTV an den Ringen. Den wertvollen Übungen mit einem beachtlichen Kreuzhang von Nico Pallast (TuS Derendorf) und Arthur Sahakyan (KTV; Yamawaki, Felge in den Handstand, Doppelsalto) fügte der in den Vorkämpfen noch verhinderte Thomas Vulpe (TVG Steele) eine dritte hochklassige Übung mit Yamawaki, Jonasson und Schraubensalto bei. Mit der besten Mannschaftsleistung aller zwölf Teams am Sprung (36,95) ging es weiter. Am Barren steuerte Felix Süselbeck (Turnerschaft Saarn) mit seiner perfekten Übung erheblich zu den guten 39,5 Punkten der KTV bei. Arthur riskierte viel, als er erstmalig eine Riesenfelge in seine Übung einfügte – erfolgreich. Dem Barren folgte das Reck, an dem die besonderen Vorgaben der Wertungsvorschriften mit der Forderung von „Flugelementen“ und „Rücklingselementen“ (offiziell eingeteilt in so genannte Elementgruppen) das Erreichen eines hohen Ausgangswertes erschweren. Die von der KTV erreichten 31,4 Zähler bedeuteten immerhin den drittbesten Wert an diesem Tag. Am Boden begann der erst 10-jährige Berkay Sen (TB Altendorf) beeindruckend (13,6). Thomas Vulpe und Arthur Sahakyan konnten dies nur durch ebenfalls fehlerfreie Übungen übertreffen. Vor dem letzten Gerät, dem Pauschenpferd, war sich Trainer Jozsef Kakuk so sicher, dass er auch dem zwölfjährigen Matthias Kreuz (TVG Steele) die Chance zur Bewährung gab. Mit 220,4 Punkten war der dritte Rang mit deutlichem Abstand sicher eingefahren.