Doppelter Fehlstart
15.04.2010 | 00:54 Uhr 2010-04-15T00:54:00+0200SG Wattenscheid 09 -
VfB Speldorf
2:0 (1:0)
Willkommen zurück im Abstiegskampf: Die NRW-Liga-Fußballer des VfB Speldorfer kassierten am Mittwochabend im Nachholspiel bei der SG Wattenscheid 09 eine 0:2 (0:1)-Niederlage.
Vor 460 Zuschauern im Lohrheidestadion legten die Gäste in beiden Halbzeiten einen Fehlstart hin. Bereits in der siebten Minute konnten die Wattenscheider durch Dimitrios Ropkas mit 1:0 in Führung gehen. Vorausgegangen war ein VfB-Eckstoß und ein schneller Konter der Gastgeber über die linke Seite. Im Gegenzug flankte der Mülheimer Rafael Synowiec in den Strafraum. Dort traf Tayfun Cakiroglu den Ball nicht richtig. Die Zuschauer durften sich zu diesem Zeitpunkt berechtigte Hoffnungen machen, eine NRW-Ligapartie mit vielen Torraumszenen zu sehen zu bekommen.
Die Speldorfer waren aber die Spielverderber. Hier und da hatte Oktay Güney, der seine Verletzung auskuriert hat, in der Offensive einige gute Szenen. Glänzen konnte der Torjäger diesmal aber auch nicht. Auf der linken Seite konnte der zuletzt so auffällig spielende Senad Beric auch keine Impulse setzen. „Stoßstürmer“ Wilson Pereira Weller hing in der Spitze – wieder einmal – in der Luft. Nach vorn ging so gut wie gar nichts. Und hinten? In der ansonsten so sattelfesten VfB-Abwehr gab es in einigen Szenen Abstimmungsprobleme. Die Verteidiger ließen den Wattenscheidern zu viel Platz.
Nach einer eindringlichen Halbzeitansprache von Trainer Peter Kunkel liefen die Speldorfer nach der Pause voller Hoffnung auf den Rasen, der – nebenbei bemerkt – in einem schlechten Zustand war. Kurz darauf gerieten die Gäste aber schon auf die Verliererstraße. Dimitrios Ropkas lief allein auf Thorben Gunkel zu und der Keeper brachte den Wattenscheider Stürmer zu Fall. Obwohl der Ball schon fast die Torauslinie überquert hatte und die Chance damit passé war, zeigte der Iserlohner Schiedsrichter Bastian Börner auf den Punkt. SG-Kapitän Farat Toku verwandelte zum 2:0 (48.).
Die Speldorfer ließen den Kopf hängen. Ein Aufbäumen gab es nicht. Zu allem Überfluss sah Tayfun Cakiroglu nach einem unnötigen Foul im Mittelfeld an Ropkas auch noch die Gelb-Rote Karte (68.). Aber auch mit elf Spielern hätte der VfB wohl kaum noch die Wende geschafft.
18:44
Solche Komentare können nur die schreiben die nie Fußball gespielt haben.
Gewinnt Speldorf ist das normal. Verlieren die, dann heisst es Arbeitsverweigerung-mangelnde Einstellung-kein Kopfball gewonnen usw
Sucht Euch doch einen Verein aus der immer gewinnt. Ich kenne aber keinen, also, gibt Euch zu erkennen, oder schweigt für immer.
11:14
Wenn es wirklich stimmt, dass mehrere Spieler trotz laufender Verträge den Verein verlassen möchten, darf man sich über mangelnde Einstellung nicht wundern. Der Klassenerhalt ist aber noch keineswegs in trockenen Tüchern. Am Sonntag in Windeck droht die nächste Niederlage. Auch am Ruhrstadion sieht man keine weiteren Anstalten für den Umbau. Möglicherweise erledigt sich das kostspielige Problem für die Planer nach dem Saisonende.
14:04
Sehr moderat formuliert, die Einstellung und das Zweikampfverhalten erinnerte an Arbeitsverweigerung, es wurde fast kein Kopfballduell gewonnen, schlechtes Zuspiel, technische Mängel in der Ballannahme konnten diesmal nicht durch Kampf kompensiert werden, warum auch - egal wie gespielt wird - nächste Woche bin ich wieder in der Startelf