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Jugendhockey

Doppelschlag beim Heimspiel

28.05.2012 | 18:10 Uhr

Am Pfingstwochenende trafen sich zwölf der besten Jugendhockeyteams Deutschlands in der Altersklasse Mädchen und Knaben A, um auf der Anlage des HTC Uhlenhorst den Sieger der 6. Uhlen-Open auszuspielen.

Die beiden Mannschaften des Gastgebers setzten sich dabei in zwei spannenden Finalpartien gegen hochkarätige Konkurrenz aus dem gesamten Bundesgebiet durch.

Die Uhlenhorster A-Knaben gingen als Favorit in das Turnier und unterstrichen ihre Siegambitionen schon in der Vorrunde eindrucksvoll. Sie gewannen alle fünf Partien hochüberlegen und sicherten sich mit einem ausgezeichneten Torverhältnis von 23:3 Treffern den Gruppensieg. Auch die Zwischenrunden-Begegnungen gegen die Stuttgarter Kickers (2:0) und den UHC Hamburg (4:1) entschieden die jungen Uhlen klar für sich.

Im Finale trafen die Gastgeber dann erneut auf den TC Blau Weiß Berlin. In der Vorrunde konnte der HTCU noch einen sicheren 4:1-Erfolg einfahren; das Endspiel gegen die konterstarken Berliner blieb jedoch bis zum Schluss offen. Die Uhlen gingen zunächst durch Tore von Jan Schiffer und Cornelius Heidmann mit 2:0 in Führung. Obwohl sie das Berliner Tor geradezu belagerten, gelang dem Team aus der Hauptstadt durch zwei blitzschnelle Kontertore der 2:2-Ausgleich. Die Uhlen stürmten weiter und wurden in der letzten Spielminute belohnt. Niklas Wosserhoff erzielte den 3:2-Siegtreffer für die Mülheimer.

Robert Imdahl, der gemeinsam mit Arndt Herzbruch die A-Knaben des HTCU trainiert, war mit der Leistung seines Teams in dem stark besetzten Turnier zufrieden. „Die Jungs sind auf einem guten Weg. Wir möchten im Herbst Deutscher Meister werden. Bis dahin geht die Entwicklung noch weiter voran“, so Imdahl.

Die A-Mädchen des HTC Uhlenhorst taten sich in der Vor- und Zwischenrunde noch schwer, steigerten sich aber im Turnierverlauf von Spiel zu Spiel. Mit zwei Siegen und einem Unentschieden beendeten sie die erste Runde auf Grund des besseren Torverhältnisses auf dem zweiten Platz. In der Zwischenrunde besiegten die Mülheimerinnen die TG Frankenthal mit 2:0 und trennten sich vom NTHC Nürnberg mit einem torlosen Remis. Da die Nürnbergerinnen gegen Frankenthal nur mit 1:0 gewannen, setzten sich die Uhlen erneut mit dem um einen Treffer besseren Torverhältnis als Gruppensieger der Zwischenrunde durch.

Im Finale trafen sie dann auf den Club an der Alster aus Hamburg, der die Vorrundenbegegnung mit 1:0 für sich entschieden hatte. In einem kampfbetonten Endspiel hatten die Mülheimerinnen das entscheidende Quäntchen Glück. Fünf Minuten vor dem Ende verwandelte Carolin Hoffmann einen fälligen Siebenmeter und sorgte damit für das goldene Tor des Finales. Der HTCU siegte verdient mit 1:0.

A-Mädchen-Trainerin Eva Moritz war begeistert von der konstanten Leistungssteigerung ihres Teams und sagte: „Wir haben gegen die besten Teams Deutschlands in jeder Partie eine neue Taktik ausprobiert und uns von Spiel zu Spiel gesteigert. Im Finale haben wir die Konzentration hoch gehalten.“

Katharina Schneider



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