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Jugendfußball

Die Sensation

30.01.2012 | 18:25 Uhr

Blau-Weiß Mintard -
Rot-Weiss Essen7:8 n.E.

Tore: 0:1 Träptau (29.), 1:1 Krause (61.), 2:1 Tas (74.), 2:2 Öz (82.)

Mintard: Fleischer - Stundner, Kretschmann, Piontek, Wessel, Robert, Bojko (82. Kolb), Lüke, Langer (118. Ahrens), Krause, Tas (91. Wagner)

Es gibt Spiele, über die spricht man noch nach Jahren. Eine dieser Partien ist die Begegnung im Niederrheinpokal der Fußball-A-Junioren zwischen Blau-Weiß Mintard und RotWeiss Essen.

Um Haaresbreite hätten die gastgebenden Blau-Weißen die Sensation gegen den Tabellenführer der Niederrheinliga und künftigen Bundesligisten geschafft.

Von Anfang an versteckten sich die Gastgeber nicht. Taktisch von Trainer Dirk Kaltenpoth gut eingestellt, machten sie die Räume eng und fuhren nach der Balleroberung durchdachte Angriffe auf das Tor der Gäste aus Essen. Außer verzweifelten langen Bällen fiel den Gästen nichts Kreatives ein. Von einem Klassenunterschied war nichts zu sehen.

RWE geht in Führung

Mit ihrer ersten Möglichkeit nach einer halben Stunde erzielten die Gäste von der Hafenstraße dann aber doch die Führung. Eigentlich glaubten die Zuschauer, dass damit die Vorarbeit für weitere Treffer geleistet war und das Spiel nun seinen erwarteten Verlauf nehmen würde. Doch vielmehr machten die Hausherren Dampf und hatten bis zur Pause zwei gute Gelegenheiten.

Nach dem Pausentee das identische Bild: Rot-Weiss bekam das Spiel überhaupt nicht in den Griff. Und nach einem Torwartfehler des RWE-Keepers schaffte Nico Krause den viel umjubelten Ausgleich nach einer Stunde.

Blau-Weiß am Drücker

In der Folgezeit blieben die Blauen weiter am Drücker. Als Enes Tas in der 74. Minute das 2:1 für Mintard erzielte, lag die Sensation in der Luft. Rot -Weiss warf nun alles nach vorne, schaffte neun Minuten vor Ende der regulären Spielzeit den Ausgleich. Danach begann die stärkste Phase der Roten und die Mintarder schafften es mit großem Aufwand in die Verlängerung. Dort merkte man beiden Teams den großen Kräfteverschleiß deutlich an und es fielen keine Tore.

Im Elfmeterschießen hätte Torhüter Lars Fleischer zum Helden der Mintarder werden können. Nach zwei gehaltenen Strafstößen hatte er auch den dritten, doch der Ball kullerte doch noch über die Linie - das wäre die Entscheidung gewesen. Der Vorteil lag zwar weiterhin bei Mintard, doch den Schützen ging das Glück verloren, so dass RWE mit viel Dusel die nächste Runde erreichte.

Marcel Dronia

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Kommentare
31.01.2012
07:25
Die Sensation
von saarnerjung | #1

Schade, hätte es den Jungs gewünscht..
Hoffe das Sie den ersten Platz am Ende der Saison inne haben...

2 Antworten
Die Sensation
von nina99birgit | #1-1

sie sollten eine mintarder symphatisantengruppe gründen und wo sie doch in mh so viel zu mosern haben auch gleich dort bleiben.

Die Sensation
von bredeneyer | #1-2

war ein starkes Spiel vonn den Mülheimern. Schade, dass esnicht geklappt hat.

@ nina99birgit: einfach mal die Fresse halten,wenn man keine Ahnung hat!!!

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