Die Mülheimer Läufe sind echte Renner

Mülheim gilt in der Läuferszene als beliebtes Ziel. Vier Traditionsveranstaltungen locken die Athletinnen und Athleten alljährlich in die Stadt. Die vier Angebote stehen für perfekte Organisation, aber auch für einen eigenen und markanten Charakter.

Die 19. Ausgabe des Tengelmann-Laufs stand plötzlich unter keinem guten Stern. Vom Winde verweht hieß es nach dem verheerenden Sturm am Pfingstmontag, der auch in Speldorf erschreckende Spuren hinterlassen hatte. Sechs Tage nach dem Wüten konnten am Sonntag, 15. Juni, nur der Mini-Lauf und die Wettbewerbe der Schülerinnen und Schüler über 1000 Meter gestartet werden, Wandern, Walking und die Läufe über fünf und zehn Kilometer waren zuvor abgesagt worden.

Der RWW-Ruhrauenlauf feierte derweil am 30. August schwungvoll und in aller Frische seinen 20. Geburtstag. Im Ziel auf der Mintarder Straße waren sich wieder alle Teilnehmer einig. Die Strecke ist eine der attraktivsten in NRW. „Hier geht es nicht ständig über Asphalt, sondern es ist ein Lauf in der Natur“, so Peter Degener. Der Vorsitzende von Marathon Mülheim hatte die Veranstaltung einst ins Leben gerufen.

204 Teilnehmer hatten sich am 26. Oktober für den 34. Styrumer Straßenlauf und damit den Klassiker unter den Angeboten entscheiden. Amos Zeller vom TSV Viktoria gewann nach 2011 und 2013 zum dritten Mal den Zehn-Kilometer-Lauf.

Marathon Mülheim verzeichnete am 7. Dezember bei der zwölften Ausgabe des Rennbahn-Crosslaufs 300 Teilnehmer. Der „fliegende Schotte“ Nikki Johnstone lief am Raffelberg allen Rivalen davon.