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Die letzte Station vor Berlin

18.05.2012 | 17:39 Uhr

Wenn die Bundesliga am Start ist, fällt André Henning, Trainer des HTC Uhlenhorst, ein Stein vom Herzen. Aus gutem Grund, denn wenn der massive Lehrgangsbetrieb ruhen muss, dann darf der Coach seine Schäfchen in kompletter Stärke um sich versammeln. So auch am Sonntag (12 Uhr, Am Seestern) beim Ligafinale beim Düsseldorfer HC und damit im letzten Match vor der DM-Endrunde am 2. und 3. Juni in Berlin.

Für die Uhlen geht es um nichts mehr, der zweite Platz des Vizemeisters ist längst wasserdicht. „Wir wollen uns für die DM einspielen. Ich weiß nicht, ob das Spiele eine Generalprobe ist. Ich sehe das eher als verschärften Test unter Wettbewerbsbedingungen“, schaut Henning auf den Showdown in der Landeshauptstadt.

Alle Mann an Bord am Sonntag! Eine Botschaft mit Seltenheitscharakter in diesen Wochen und Monaten. Die Nationalspieler Thilo Stralkowski, Jan Philipp Rabente und Tobias Matania sind am Donnerstag platt und leicht angeschlagen vom Lehrgang in Mannheim zurückgekehrt; die U21-Auswahlspieler Felix Reuß, Lukas Windfeder, Christopher Rühr und Jan Nitschke haben bereits den Lehrgang mit drei Länderspielen gegen Polen vom 25. bis 28. Mai in Ludwigsburg vor Augen.

Mit komplettem Kader verfolgt Henning, der als Co-Trainer von Jamilon Mülders mit nach Ludwigsburg fährt, in Düsseldorf ein klares Ziel: „Mit Blick auf Berlin wollen wir uns weiterentwickeln, einige Sachen ausprobieren und ein paar B-Pläne durchspielen.“

Die letzte offene Entscheidung am Wochenende ist eng verknüpft mit dem HTCU. Wer wird Dritter und damit Halbfinalgegner der Uhlen? Rot-Weiss Köln oder UHC Hamburg? „Köln ist wahrscheinlicher. Aber das ist mir letztendlich egal. So oder so wird das ein tolles Spiel. Beide sind hochkarätige Gegner, ich sehe uns eher in einer leichten Außenseiterrolle“, heißt es vor dem großen Reiseziel Berlin.

Gerd Böttner



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