Die Jagd auf den Titel ist eröffnet

Die Veranstalter hoffen am Sonntag auf eine volle RWE-Sporthalle.
Die Veranstalter hoffen am Sonntag auf eine volle RWE-Sporthalle.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Am Sonntag wird der 42. Mülheimer Hallenfußball-Stadtmeister ermittelt. Der Mülheimer SV 07 geht ab 14 Uhr als Titelverteidiger in die Endrunde in der RWE-Sporthalle, während sieben andere Teams die Nachfolge der „07er“ antreten wollen.

Wer wird Mülheimer Hallenfußball-Stadtmeister 2015? Die Jagd auf den ersten Titel im neuen Jahr wird am Sonntag um 14 Uhr in der RWE-Sporthalle eröffnet. Der Mülheimer SV 07 geht als Titelverteidiger ins Rennen, aber sieben andere Teams wollen dem MSV den Titel streitig machen.

Dem Vorsitzenden des Verbandes Mülheimer Fußballvereine, Peter Hein, geht es am Sonntag vor allem um eines: eine volle Hütte. „Im letzten Jahr hatten wir bei der Endrunde 1600 Zuschauer. Ich würde mich freuen wenn wir die 2000er Marke knacken würden. Wir freuen uns über jeden Fan, schließlich kommen die Eintrittsgelder auch dem Mülheimer Fußball zu Gute“, so Hein.

Rein ins Rennen um den Titel: In der Gruppe eins ist der MSV 07 als Bezirksligist und Titelverteidiger leichter Favorit. „Ich traue der Mannschaft schon zu, sehr weit zu kommen“, sagte Trainer Jörg Ostwald bereits nach der Vorrunde. In der Gruppenphase kommt es zur Neuauflage des Vorjahresfinals zwischen den „07ern“ und dem Turnerbund Heißen, der seine Ambitionen mit drei Siegen in der Vorrunde durchaus eindrucksvoll untermauert hat. „Wir wollen mutig nach vorn spielen“, lautet die Ansage von Heißens Trainer Federico Andreas.

Die Herausforderer in diesem Quartett sind der SC Croatia und der TuSpo Saarn. Die „Kroaten“ hinterließen in der Vorrunde vor allem beim Sieg über den Bezirksligisten aus Mintard einen starken Eindruck. Der TuSpo Saarn hat mit dem Sprung in die Endrunde bereits sein gestecktes Ziel erreicht. „Der Rest ist Zugabe“, sagt Trainer Thomas Stedter. „Wenn wir uns gut verkaufen und trotzdem nicht weiterkommen, wird keinem der Kopf abgerissen“, so Stedter.

In der zweiten Gruppe ist der VfB Speldorf schon allein wegen der Zugehörigkeit zur Landesliga der große Favorit. Aber gleich zu Beginn kommt es zu einem interessanten Vergleich gegen das Bezirksliga-Team von Blau-Weiß Mintard, über das VfB-Trainer Oliver Röder in den höchsten Tönen spricht. „Das ist neben uns die spielerisch beste Mannschaft. Ich traue ihnen schon zu, uns zu schlagen.“

Allerdings müssen die Mintarder wieder einen Teil ihres Kaders zur Qualifikation der Essener Stadtmeisterschaft abstellen. Lukas Grötecke und Jeff Kurzhals werden nicht mehr in Mülheim auflaufen. Dafür rücken Niko Krause und Dennis Brinkmann in den Hallenkader. Wie bereits in der Vorrunde wird Co-Trainer Ulf Ripke das Mintarder Team coachen, während Marco Guglielmi für das Aufgebot in Essen verantwortlich zeichnet. „Wir wollen ins Halbfinale kommen und das sehe ich schon als machbar an“, sagt Guglielmi. Und dann? „Ich traue der Mannschaft eine Menge zu. Das Team ist motiviert und kann das Ding schon gewinnen. In der Halle ist aber auch viel Glück dabei, so dass wir auch gut und gerne auf Platz drei oder vier landen können“, lautet die Einschätzung des Mintarder Trainers.

TSV und FCM sind Außenseiter

Hinter Speldorf und Mintard fallen die beiden A-Kreisligisten TSV Heimaterde und 1. FC Mülheim zumindest auf dem Papier etwas zurück. Doch gerade den Styrumern ist unter dem Hallendach alles zuzutrauen. „Die Endrunde haben wir erreicht, der Rest ist für uns die Kür“, sagt Trainer Wolfgang Heil. Bei den „Löwen“ trumpften in der Vorrunde vor allem die beiden brüder Dogan und Yunus Celik als Torschützen auf. Ähnlich ergeht es TSV-Coach Ralf Zils, der mit dem Erreichen der Finalrunde bereits das große Ziel mit seiner Mannschaft erreicht hat. Zils baut wieder auf die Treffsicherheit von Tim Sonnenschein und Adam Kozicki.