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Uhlen-Team nach zwei...

Die Hockeywelt ist wieder in Ordnung

28.09.2009 | 00:43 Uhr

Die Hockeywelt ist für die Mannschaft des HTC Uhlenhorst nach zwei Siegen wieder in Ordnung.

In dieser Szene aus dem Samstagspiel HTC Uhlenhorst – TG Frankenthal versucht HTCU-Spieler Tobias Matania (r.), an TGF-Verteidiger Alexander Larbig (l.) vorbeizukommen. (Foto: Andreas Köhring)

Die Mülheimer gewannen trotz einer schwachen Leistung in der ersten Hälfte das Bundesliga-Heimspiel gegen die TG Frankenthal am Ende noch deutlich mit 5:0 (1:0) Toren und ließen tags darauf in einen Hockeymatch auf hohem Niveau einen 6:5 (2:2)-Erfolg über den Mannheimer HC folgen. Sie befinden sich jetzt als Tabellensechster in der Play-Off-Runden-Zone.

300 Zuschauer kamen an beiden Tagen ins HTC-Hockeywaldstadion und erlebten zwei sehr unterschiedliche Bundesligapartien. Am Samstag spielten die Uhlen vor der Pause Angsthasenhockey. Im Angriff ´gab es viele Ballverluste und zunächst nur wenige zwingende Chancen. Frankenthal konterte mehrmals gefährlich, doch der überragende HTCU-Keeper Tim Welsch machte alle gegnerischen Chancen zunichte. In der 26. Minute nutzte Thilo Stralkowski die zweite Strafecke für den HTC zur 1:0-Führung,

Nach der Pause spielten die Uhlen immer sicherer und selbstbewusster. Nun zeigte sich sehr deutlich, dass die Gastegebermannschaft den Gästen aus Frankenthal in allen Belangen überlegen war.

Vorn nutzten die Mülheimer ihre Chancen und hinten bügelte Keeper Welsch bei den den Kontern der Frankenthaler die ab und zu auftretenden Abstimmungsprobleme in der HTCU-Abwehr mit tollen Paraden aus. Ihm war es zu verdanken, dass die TGF von ihren sieben Ecken keine einzige verwandeln konnte.

Ein wenig besser war die Eckenausbeute der Uhlen. Zwei von sieben Strafecken nutzte Thilo Stralkowski am Anfang und am Ende der Partie für HTC-Treffer (1:0 und 5:0). Zwischendurch trugen sich Johannes Schmitz, Jan Phlipp Rabente und Benjamin Becker in die Mülheimer Torschützenliste ein.

6:5-Erfolg im spannenden Match gegen Mannheim

Ein sehr viel besseres, ausgelichenes und bis zur letzten Minute spannendes Hockeyspiel wurde dem Publikum am Sonntag geboten. Der 6:5 (2:2)-Sieg der Uhlen nach wechselnder Führung und packenden Offensivszenen auf beiden Seiten war letztlich verdient, weil das Team vonTrainer André Henning großartigen Kampfgeist bewies.

Die Mannheimer gingen in der ersten Hälfte zweimal in Front. Der von Neuss nach Mülheim gekommene Jannik Otto, der im offensivenMittelfeld zu den stärksten HTC-Akteuren zählte, und Tobias Matania, der eine Ecke im Nachschuss verwandelte, egalisierten die Führung bis zur Pause.

In der zweiten Halbzeit legte die Uhlenhorster Mannschaft in diesem rassigen Hockeymatch insgesamt viermal ein Tor vor. Johannes Schmitz verwandelte eine kurze Ecke zum 3:2 und erzielte später noch das 5:4. Benedikt Fürk traf zwischenzeitlich ebenfalls per Ecke (4:3).

Immer wieder gelang den schnörkellos angreifenden Mannheimern der Ausgleich. Schütze des Mülheimer 6:5-Siegtreffers war schließlich in der 62. Minute Jannik Otto, der damit sein tolle Leistung am Sonntag krönte.

Trainerlob für unermüdlichen Kampfgeist

Eine Maximal-Ausbeute von sechs Punkten registrierte der Uhlenhorster Trainer André Henning am Bundesliga-Doppelspieltag. Er war mit dieser Bilanz sehr zufrieden. „Wir waren an diesem Wochenende gezwungen, ergebnisorientiert zu spielen. Das haben wir glänzend gelöst. Jetzt sind wir in der Bundesliga wieder im Soll”, sagte Henning. Der Uhlen-Coach bemängelte individuelle Abwehrfehler und lobte den „unermüdlichen Kampfgeist” seines Teams in der Offensive, durch den dieses Manko ausgeglichen wurde.

Gaby Rüter

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