Die deutschen Teams sind startbereit

Damen-Bundestrainer Jamilon Mülders musste sein Team wegen der Verletzung von Lisa Altenburg (UHC Hamburg) kurzfristig etwas umbauen. Ein echtes Problem sehe er darin aber nicht. „Wir haben starke Spielerpersönlichkeiten, die sich schnell anpassen können. Ohnehin werden wir unsere Abläufe Step by Step und auch während des Spiels entwickeln.“

Auch die Umstellung auf das international praktizierte Hockey5 sieht er eher gelassen: „Die Spielerinnen kennen das System ja aus der letzten Bundesliga-Saison. Das ist für uns kein Problem, eher eine Herausforderung.“ Zur Frage der Favoritenrolle: „Holland ist ganz klar das Team, das vorne weg marschiert. Sie investieren am meisten, daher kann man ihnen gerne die Favoritenrolle zuspielen. Ich denke aber, dass es noch den einen oder anderen Überraschungsgegner geben wird.“

In der Mannschaft sei die Stimmung ruhig und sehr gut, unterstrichen auch die Kapitäninnen Katharina Otte (UHC Hamburg) und Lena Jacobi (Berliner HC). „Wir haben noch gut in Erinnerung, wie die Atmosphäre hier 2012 bei der Europameisterschaft war“, so Jacobi. Co-Kapitänin Otte ergänzt: „Diejenigen, die noch kein Hallenturnier gespielt haben, können sich noch gar nicht vorstellen, was sie hier an Stimmung erwartet.“

Auch bei den deutschen Herren läuft die Vorbereitung auf den WM-Start nach Plan. „Die Maße der Halle haben Eingewöhnungszeit gefordert, aber wir kommen damit zurecht“, unterstrich Moritz Fürste vom UHC Hamburg. „Es wird bei uns vor allem darauf ankommen, dass wir als Kollektiv funktionieren, denn acht Spiele in so kurzer Zeit kann kein Spieler auf 100 Prozent laufen.“