Deutschland erzielt fünf Treffer gegen Österreich

Der Krefelder Niklas Wellen eröffnete im Match gegen Österreich den Torreigen.
Der Krefelder Niklas Wellen eröffnete im Match gegen Österreich den Torreigen.
Foto: dpa
Was wir bereits wissen
Das zweite Gruppenspiel im World-League-Halbfinale gegen Österreich gewann die deutsche Hockey-Nationalmannschaft mit den beiden Mülheimern Fürk und Windfeder mit 5:0.

Der bislang deutlichste Sieg beim World-League-Halbfinale in Buenos Aires gelang der deutschen Hockey-Nationalmannschaft. Das Team von Markus Weise, der für das Olympia-Qualifikationsturnier auch Benedikt Fürk und Lukas Windfeder vom Bundesligisten HTC Uhlenhorst nominiert hatte, besiegte Außenseiter Österreich mit 5:0 (1:0). Das dritte Gruppenspiel gegen Gastgeber Argentinien fand nach dem Redaktionsschluss in der Nacht von Sonntag auf Montag statt.

Die deutsche Mannschaft hatte im Spiel gegen Österreich anfangs noch etwas Mühe. Der Gegner begann ohne übertriebenen Respekt und erspielte sich die ersten Möglichkeiten. Nach der Eingewöhnungsphase bekamen die Deutschen den Rivalen aber besser in den Griff. Der Kölner Mats Grambusch setzte sich in der elften Minute gegen mehrere Gegenspieler durch und bediente Niklas Wellen. Der Spieler des Crefelder HTC nutzte die Chance aus dem Rückraum und traf zum 1:0.

Engagierte Angriffsleistung

Die Pausenführung verdiente sich das Weise-Team aufgrund der engagierten Angriffsleistung im zweiten Viertel (gespielt wird in Argentinien in Vierteln, 4 x 15 Minuten). Zuvor hatten die Österreicher sogar größere Spielanteile gehabt. Die Deutschen waren aber vor dem gegnerischen Tor wesentlich gefährlicher als das Team aus der Alpenrepublik.

In der 40. Minute erzielte Oskar Deecke (Crefelder HTC) den Treffer zum 2:0 — nach schöner Vorarbeit von Kapitän Moritz Fürste und Linus Butt. Wenig später hätte sich Benedikt Fürk um ein Haar in die deutsche Schützenliste eingereiht. Der Uhlenhorster fand in der 44. Minute allerdings seinen Meister im österreichischen Keeper Michael Mäntler, der eine gute Leistung zeigte. In den letzten gut zehn Minuten zogen die nun hoch überlegenen Deutschen auf und davon. Der Kölner Christopher Zeller verwandelte eine Strafecke zur 3:0-Führung (50.). Dann waren noch der Ex-Mülheimer Christopher Rühr (55.) vom Club an der Alster Hamburg und Mats Grambusch (58.) zum 5:0-Endstand erfolgreich.

Zufriedener Bundestrainer

„Wir haben etwas gebraucht, um ins Spiel zu kommen. Letztlich haben wir die Begegnung aber klar dominiert und sogar etwas für das Torverhältnis getan. Es läuft gut!“, sagte Bundestrainer Markus Weise. Lukas Windfeder und Benedikt Fürk kamen in der Deckung zum Einsatz. Fürk sagte: „Anfangs lief bei uns nicht so viel zusammen. Mit zunehmender Spieldauer wurde es aber besser. Der Sieg war aus meiner Sicht dann auch in dieser Höhe verdient.“