Der VfB tanzt wieder
22.01.2012 | 21:58 Uhr 2012-01-22T21:58:00+0100
Der VfB Speldorf tanzt wieder. Nach einem 2:1-Finalsieg über den TuS Union 09 gewann der NRW-Ligist nach zweijähriger Abstinenz wieder die Mülheimer Hallenfußball-Stadtmeisterschaft. Nachdem die Mannschaft den „König-Pilsener-Cup“ aus den Händen von Bürgermeister Markus Püll überreicht bekommen hatte, feierten die Grün-Weißen ausgelassen mit ihren Fans.
Dabei war das Endspiel zwischen den beiden klassenhöchsten Teams im Turnier ein hartes Stück Arbeit für den großen Favoriten gewesen. Neuzugang Alperen Sipahi (5.) und Salih Altin (6.) hatten den VfB vor 1.247 Zuschauern mit 2:0 in Führung gebracht, ehe Thomas Libera verkürzte (7.). In der zweiten Hälfte versuchte der NRW-Ligist dann, das Ergebnis zu verwalten. Union steckte nicht auf, der Ausgleich gelang dem Vorjahressieger aber nicht mehr.
„Wir müssen damit zufrieden sein. Wir wussten, was uns erwartet, da Speldorf zweimal hintereinander nicht gewonnen hat. Wir waren im Finale ein ebenbürtiger Gegner und darauf können wir stolz sein“, sagte Union-Trainer Joachim Bohra kurz nach dem verlorenen Finale.
Der spätere Sieger aus Speldorf hatte sich schon in der Gruppenphase nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Im Auftaktspiel gegen den Mülheimer FC Vatangücü sah es sogar eine Zeit lang nach einer faustdicken Überraschung aus, als es lange 1:1 stand. Doch Tanju Acikgöz erlöste den VfB mit einem Doppelpack zum 3:1-Endstand. Das zweite Spiel gegen Blau-Weiß Mintard war dann eine klarere Angelegenheit. Durch einen 3:0-Sieg sicherten sich die Grün-Weißen den Gruppensieg. Mintard folgte durch einen 3:1-Erfolg über Vatangücü ins Halbfinale.
In der anderen Gruppe sicherte sich Titelverteidiger Union 09 zum Auftakt einen hauchdünnen und hart erkämpften 2:1-Erfolg über den MSV 07. Der Bezirksligaspitzenreiter stand im zweiten Spiel gegen Heißen bereits unter Zugzwang. Nach der deutlichen 4:1-Führung sah alles nach einem souveränen MSV-Sieg aus, doch kevin Torkel verkürzte per Doppelschlag auf 4:3. Nach dem 5:3 durch Torschützenkönig Dzenan Dogic stand der Spielverein im Halbfinale. Platz eins der Gruppe ging allerdings an Union, das sich mit einem 2:2-Unentschieden vom Turnerbund Heißen trennte. Dessen Trainer Henrik Knöpke war mit dem Erreichten mehr als zufrieden. „Vielleicht wäre sogar noch mehr drin gewesen. Aber im Großen und Ganzen haben wir uns wirklich gut verkauft“, so der Heißener Coach nach dem Ausscheiden.
Im Halbfinale trafen dann - wie bereits in der Zwischenrunde - der VfB Speldorf und der MSV 07 aufeinander. Diesmal war es allerdings eine deutliche Angelegenheit für den VfB. Bis zum 2:1 verlief die Partie noch knapp, dann zog Speldorf auf 5:1 davon. Sven Mehler markierte den 5:2-Endstand.
Im zweiten Halbfinale konnte A-Kreisligist Blau-Weiß Mintard im Duell gegen den Landesligisten TuS Union 09 zweimal einen Rückstand wieder ausgleichen. Doch das 3:2 durch Thomas Libera war die Entscheidung.
Mintard sicherte sich anschließend Rang drei durch einen 3:1-Erfolg im Neunmeterschießen gegen den Mülheimer SV 07. Torwart Fabian Tanalski hielt drei Strafstöße und verdiente sich dadurch die Auszeichung als bester Keeper.
09:35
Für mich war das Hallenturnier früher immer fest eingeplant. Durch dieses Auseinanderzerren hat es aber seinen Reiz verloren, ebenso durch ein Finale an einem Sonntag. 2 Tage Zwischenrunde zwischen den Jahren und das Finale an einem Samstag ohne Bundesliga. Dazu noch alle Mannschaften, dann würde es mich und einige Andere, die dieses Jahr auch nicht da waren, auch wieder dort hinziehen. Und Geld würde ich dann dort auch wieder reichlich "verplempern".
11:29
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11:26
Herr Guß spricht ständig davon, das 300 bis 400 Zuschauer gefehlt haben!
das ist sicherlich richtig. Aber eine Garantie das die boykottierenden Mannschaften sich überhaupt für die Endrunde gibt es nicht!
Man sollte vielmehr überdenken ob eine Stadtmeisterschaft in Mülheim den Eintritt von
9 € wert ist. Das sind Preise wie in der Regionalliga und dieses Niveau habe ich bei der Endrunde nicht gesehen!
Für eine ganze Familie (z.B. 4 Personen) sind 22 € (18 +4) für eine knapp 4-stündige Veranstaltung am Sonntag nachmittag zuvie! Deshalb werden nächstes Jahr sicher noch weniger Zuschauer kommen wenn die preise nicht fallen!
21:38
1.247 sind sicherlich 500 zu viel. Diese Zahl wäre evtl. erreicht worden, wenn nicht vier Vereine die Stadtmeisterschaften boykotiert hätte. Hier muss als erstes seitens des Verbandes das Gespräch gesucht werden.
Ansonsten bleibt festzustellen, dass die Hallenfußball-Stadtmeisterschaften in den vergangenen Jahren ihren Reiz wohl verloren haben. Immer der gleiche langweilige Rhythmus, keine neuen Ideen, da darf man sich nicht wundern, wenn die Zuschauer dem Veranstalter den Rücken kehren. Und ein Sonntag mit Bundesligakonkurrenz ist auch nicht der beste Termin.
Wie es geht, zeigt alljährlich der Veranstalter des NRW-Traditionsmasters. Der durfte "echte" 2.300 Besucher begrüßen. Ein Grund ist sicherlich auch, dass er ständig um Verbesserungen bemüht ist.
21:33
1.247 sind sicherlich 500 zu viel. Diese Zahl wäre evtl. erreicht worden, wenn nicht vier Vereine die Stadtmeisterschaften boykotiert hätte. Hier muss als erstes seitens des Verbandes das Gespräch gesucht werden.
Ansonsten bleibt festzustellen, dass die Hallenfußball-Stadtmeisterschaften in den vergangenen Jahren ihren Reiz wohl verloren haben. Immer der gleiche langweilige Rhythmus, keine neuen Ideen, da darf man sich nicht wundern, wenn die Zuschauer dem Veranstalter den Rücken kehren. Und ein Sonntag mit Bundesligakonkurrenz ist auch nicht der beste Termin.
Wie es geht, zeigt alljährlich der Veranstalter des NRW-Traditionsmasters. Der durfte "echte" 2.300 Besucher begrüßen. Ein Grund ist sicherlich auch, dass er ständig um Verbesserungen bemüht ist.
11:57
hm, würde mich mal interessieren wie viele sich in die halle verirrt haben. den fotos zu urteilen war das interesse ja sehr gering..
hoffe dass man(n) sich gedanken macht für nächstes jahr.
Auch hier wieder: Lesen und Verstehen hilft ungemein:
"Neuzugang Alperen Sipahi (5.) und Salih Altin (6.) hatten den VfB vor 1.247 Zuschauern mit 2:0 in Führung gebracht, ..."
Eintausendzweihundertsiebenundvierzig.
1247.