Der Tisch ist reich gedeckt

Hengst mit hoher Geschwindigkeit: Lucky Lion (rechts) mit Jockey Ioritz Mendizabal im Vorjahr beim Großen Dallmayr-Preis auf der Galopprennbahn in München-Riem.
Hengst mit hoher Geschwindigkeit: Lucky Lion (rechts) mit Jockey Ioritz Mendizabal im Vorjahr beim Großen Dallmayr-Preis auf der Galopprennbahn in München-Riem.
Foto: imago/Buthmann

Einer guten Tradition folgend ist auch am Samstag beim Sparkassen-Renntag auf der Galopprennbahn am Raffelberg der Tisch reich gedeckt. Acht Rennen (der erste Start erfolgt diesmal bereits um 12 Uhr) stehen auf dem Fahrplan, zudem hat der hiesige Rennverein gemeinsam mit seinem langjährigen Partner für die (wohl) abschließende Veranstaltung in diesem Jahr erneut ein spannendes und abwechslungsreiches Rahmenprogramm auf die Beine gestellt.

Sportliches Highlight an diesem Feriensamstag ist der mit 8.000 Euro dotierte Preis der Sparkasse Mülheim an der Ruhr über die Distanz von 1.600 Meter. Der Start erfolg um 14.30 Uhr. Martin Weck, Vorstandsvorsitzender des hiesigen Kreditinstituts, wird die Siegerehrung vornehmen. Drei Mülheimer werden hautnah am Geschehen sein. William Mongil trainiert die vierjährige Stute La Louz, Trainerlegende Bruce Hellier (75) hat den vierjährigen Wallach Giolino vorbereitet und der in Mülheim lebende schottische Jockey Ian Ferguson reitet die vierjährige Stute La Facella.

Im fünften Rennen (Preis der Roten Bank über 2.000 Meter, dotiert mit 4.000 Euro) präsentiert sich den Galoppsportfreunden ein echter Hingucker, der sich nachweislich nicht verlaufen hat. Der Auftritt des vierjährigen Hengstes Lucky Lion, trainiert von Andreas Löwe (Köln), gilt als besonderer Höhepunkt. Schließlich stellt sich mit Lucky Lion der Derby-Zweite von 2014 und Gewinner von rund 380.000 Euro Preisgeld am Raffelberg vor. In der Prüfung trifft er mit Derby-Siegreiter Andrasch Starke (Köln) auf vier Konkurrenten.

Grund für den Einsatz des hochdekorierten Galoppers in einem ungewohnt „kleinen“ Rennen: Lucky Lion soll am 26. Juli auf der Rennbahn in München-Riem möglichst seinen Titel im Großen Dallmayr-Preis verteidigen. In diesem „Formel 1-Rennen“ über 2.000 Meter geht es um Prämien von insgesamt 155.000 Euro. Die Prüfung in Mülheim soll dafür als optimale Vorbereitung dienen und den aktuellen Leistungsstand überprüfen.

Zuletzt war Lucky Lion vor knapp drei Monaten in Frankreich (Longchamp) gelaufen, war dort allerdings weit abgeschlagen. Später stellte sich heraus, dass er sich einen Infekt zugezogen hatte. Deshalb verordnete ihm sein erfahrener Trainer zunächst eine Pause. „Lucky Lion war sehr krank, hatte unter anderem eine Stirnhöhlenvereiterung“, sagt Andreas Löwe: „Inzwischen macht er aber wieder einen sehr guten Eindruck. Ich bin zuversichtlich, dass er sehr gut laufen wird.“

Familien-Eintrittskarten für den 19. Sparkassen-Renntag am Raffelberg sind - solange der Vorrat reicht - bis Freitag, 14 Uhr, kostenlos in allen Zweigstellen der Sparkasse Mülheim an der Ruhr erhältlich. Vor Ort kostet der Eintritt sieben Euro. Ab 12 Uhr können auf der Homepage www.spkmh.de Tickets heruntergeladen werden.

Erstes Rennen (12 Uhr): Preis des Sparkassen-Privatkredits (5.000 Euro, 2.000 Meter).

Zweites Rennen (12.30 Uhr): Preis des Sparkassen-Finanzkonzeptes (6.000 Euro, 2.300 Meter).

Drittes Rennen (13 Uhr): Preis des S-FDL-Immobilien und Versicherungen (6.000 Euro, 1.400 Meter).

Viertes Rennen (13.30 Uhr): Preis der PrivateBanking der Sparkasse Mülheim (5.100 Euro, 1.600 Meter).

Fünftes Rennen (14 Uhr): Preis der Roten Bank (4.000 Euro, 2.000 Meter).

Sechstes Rennen (14.30 Uhr): Preis der Sparkasse Mülheim a.d. Ruhr (8.000 Euro, 1.600 Meter).

Siebtes Rennen (15 Uhr): Preis der WAZ-Mediengruppe (Wettchance des Tages): 6.200 Euro, 2.000 Meter).

Achtes Rennen (15.30 Uhr): GiroCents-Preis der Sparkasse Mülheim (5.100 Euro, 2.100 Meter).