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Dem RSV fehlen sechs Spielerinnen

03.02.2012 | 18:16 Uhr

Da die DJK Winfried Huttrop ihre Mannschaft kurz vor Saisonbeginn aus der Handball-Verbandsliga der Frauen zurückgezogen hat, hatte die Mannschaft des RSV Mülheim am vergangenen Wochenende spielfrei und liegt nun vorerst vorerst drei Punkte hinter Spitzenreiter Fortuna Düsseldorf zurück.

Um diesen Rückstand wieder aufzuholen, wenn dann auch die Düsseldorferinnen ihre einen Spieltag andauernde Pause einlegen, sollten die Mülheimerinnen am Samstag das Auswärtsspiel bei der HSG Radevormwald/Herbeck gewinnen. Anwurf im Bergischen ist um 18 Uhr. Gespielt wird in der Sporthalle des Gymnasiums an der Hermannstraße.

Die Spielgemeinschaft gehörte in den letzten Jahren stets zu den vier oder fünf besten Mannschaften der Liga. In diesem Jahr stürzte das Team aber leicht ab und steht momentan nur auf dem achte Tabellenplatz – und damit dem ersten Nichtabstiegsplatz. Mit vier Punkten ist der Vorsprung auf die Gefahrenzone aber noch komfortabel.

„Das Team hat einen echten Umbruch vollzogen, hat sich aber mittlerweile sehr gut eingespielt“, weiß RSV-Trainer Torsten Karbenk. Daher spricht er – zumal die Partie auswärts stattfindet – von einer schweren Aufgabe. Im Hinspiel hatte sich der RSV bereits eine Halbzeit lang schwer getan, am Ende aber doch noch die zwei Punkte eingefahren.

Am Samstag muss Trainer Torsten Karbenk aber auf etliche Spielerinnen verzichten. Torhüterin Bea Schmitz fehlt aus privaten, Sarah Brügge aus beruflichen Gründen, während Jennifer Reschke im Urlaub weilt. Annoula Lehnhoff wird dem RSV aufgrund von Rückenproblemen längere Zeit fehlen. Ein Fragezeichen steht noch hinter Britta und Kristina Borchert. Britta fehlte in dieser Woche aufgrund eines Magen-Darm-Infektes im Training, während Kristina immer noch mit den Folgen einer Knieverletzung zu kämpfen hat. Der Einsatz der beiden nicht verwandten Spielerinnen entscheidet sich erst kurzfristig.

Um den Kader zu erweitern rücken die Rückraumspielerinnen Katrin Papke und Birgit Reißenweber aus der zweiten Mannschaft nach. „Sollten sich noch weitere Spielerinnen abmelden, müssen wir noch mehrere Spielerinnen hochziehen“, sagt Trainer Torsten Karbenk.

Marcel Dronia

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