Das DHB-Team ist auf Kurs

Das deutsche Damenteam mit der Länderspiel-Debütantin Katharina Windfeder vom HTC Uhlenhorst ist am Donnerstagvormittag mit einem letztlich souveränen 4:1-Erfolg über WM-Debütant Belgien gestartet. Gegen tief stehende Gegnerinnen brauchte das DHB-Team etwas, um Lücken zu finden, ging aber Mitte der ersten Hälfte mit 3:0 in Führung und ließ sich diesen Vorsprung bis zum Ende nicht mehr nehmen.

„Die leichten Probleme kann man getrost unter Anfangsnervosität abhaken“, so Bundestrainer Jamilon Mülders. „Die Belgierinnen standen sehr tief, haben es uns schwer gemacht. Ich freue mich schon auf die Teams, die hier offensiv mitspielen und uns pressen. Das wird attraktiver.“

Katharina Otte vom UHC Hamburg wurde wegen Rückenproblemen in diesem Match noch geschont, spielte aber am Abend gegen Kanada.

Das deutsche Team begann gegen den WM-Neuling sehr druckvoll, schnürte die Belgierinnen früh an deren Kreis ein. Belgien beschränkte sich auf lange Bälle aus der Defensive, kam selbst aber nicht zu geordnetem Aufbau.

Es war schließlich Kristina Hillmann vom UHC Hamburg, die den Knoten in der 13. Minute platzen ließ, als sie frei vor dem Tor stand und flach einschob.

Die 21-jährige Mülheimerin Katharina Windfeder hatte bei ihrem ersten internationalen Einsatz keinerlei Startschwierigkeiten. „Das war ein gelungener Einstand von ihr. Sie ist erstaunlich selbstbewusst aufgetreten und hat mit gutem Auge für den Spielaufbau gesorgt“, sagte Horst Stralkowski, Teammanager der Uhlenhorster Herren, als Zuschauer vor Ort.

Am Abend legten die DHB-Damen in der Arena Leipzig nach. Gegen die Kanadierinnen hieß es nach 40 einseitigen Spielminuten 8:1. Nach drei Minuten hieß es bereits 3:0. Bundestrainer Mülders: „Die Mädels haben erneut viele Torschüsse gesucht und das sehr gut gemacht. Es gab nach dem 3:0 einen leichten Spannungsabfall. Dass die Ecken noch unsere Baustelle sind, wissen wir. Insgesamt hat das Team die Aufgaben prima erfüllt.“