Croatia und Saarn setzen Duftmarken

Mit zwei klaren Siegen sind der SC Croatia und der TuSpo Saarn auf die Zielgeraden der Saison 2014/15 eingebogen. Die beiden Teams rangieren mit einem Punkt Unterschied auf den ersten beiden Plätzen in der Kreisliga A und halten den Aufstiegskampf drei Spiele vor Saisonende spannend.

Croatias Trainer Izzet Akdogan war nach dem 7:1-Erfolg seines Teams gegen den SV Wanheim 1900 äußerst zufrieden. „In der ersten Halbzeit haben wir den Gegner laufen lassen, in der zweiten Halbzeit war Wanheim dann konditionell schwach“, erklärte der Coach. Maximilian Jabs und Arnes Brkic erzielten vor der Pause die ersten beiden Croatia-Tore, so dass es mit einer 2:0-Führung in die Kabine ging. Nach dem Seitenwechsel war bei den Wanheimern, die die letzten 25 Minuten in Unterzahl spielen mussten, endgültig die Luft raus, so dass die Mülheimer munter Tore schießen durften. Zunächst erzielte Marko Vrkic binnen vier Minuten einen Doppelpack, auch Patrick Angerer war zweimal erfolgreich. Vier Minuten vor dem Ende setzte Onur Gülbeyaz mit dem Tor zum 7:1 den Schlusspunkt. Akdogan war die Freude anzumerken: „Unser Saisonziel war Platz fünf – das haben wir erreicht. Was jetzt kommt, ist einfach nur noch schön.“

Doch auch dem ersten Verfolger gelang ein Ausrufezeichen im Aufstiegskampf. TuSpo Saarn bezwang an der Südstraße den TuS Union 09 sogar mit 8:1. Im Gegensatz zu Croatia entschied der TuSpo die Partie bereits im ersten Durchgang. Jeweils zwei Tore von Jerome Kerkhoff und Jörn Mühlenbrock sowie ein Treffer von David Nipken sorgten für eine 5:0-Führung zur Pause. Nach der Halbzeit machten die Saarner weiter, auch Marius Stoltenberg, Jonas Althaus und Christian Werle durften treffen. Der Anschlusstreffer zum 8:1-Endstand durch Oliver Ognjanovic fiel nicht mehr ins Gewicht. „Wir haben relativ schnell keinen Zweifel aufkommen lassen“, meinte TuSpo-Trainer Thomas Stedter nach der Partie. Der Coach lobte zudem, dass sein Team trotzdem weiterspielte, „ohne überheblich zu werden“.

Nun ist für die Saarner noch vieles möglich. „Wir haben den Aufstieg nicht in der eigenen Hand“, so Stedter, „aber wir schauen mal, was die Konkurrenz so macht.“