Bremer wildern im Füchse-Revier

Dümptener Füchse -
TV Eiche Horn Bremen 5:6

Tore: 0:1 Kasche (4.), 1:1 Wahl (19.), 1:2 Bockholt (31.), 1:3 Hiort (32.), 1:4 Weck (36.), 2:4 J. Buckermann (38.), 3:4 K. Buckermann (41.), 4:4 Garre (41.), 4:5 Plate (48.), 4:6 Kasche (54.), 5:6 Radomski (56.)
Füchse: Reimer - J. Buckermann, K. Buckermann, Garre, Grün, Hermann, J. Kempkes, T. Kempkes, Kürbis, Panzer, Penttilä, Plaspohl, Radomski, Röttges, Ulbrich, Wahl

Gäste aus dem Norden wilderten im Revier der Dümptener Füchse. Der Zweitligist musste sich dem TV Eiche Horn Bremen trotz starker Aufholphasen mit 5:6 (1:1, 1:3, 3:2) geschlagen geben. Die Gastgeber kamen zu keinem Zeitpunkt über einen Ausgleichstreffer hinaus, dennoch brachten sie ihre Gegner in den entscheidenden Momenten ordentlich ins Schwitzen. Für die Füchse war es die zweite Heimniederlage. Bremen bleibt in dieser Saison ungeschlagen.

Die Füchse pirschten sich vorsichtig an den Gegner heran. Der Plan: Erst einmal hinten sicher stehen, ehe es zum Angriff übergeht. Im Hinspiel waren die Mülheimer zwischenzeitlich mit fünf Toren in Rückstand geraten. Das lief diesmal besser. Nachdem Andreas Kasche einen aus Dümptener Sicht unglücklichen Treffer gelandet hatte (4.), durchbrach der Gegner die Defensive der Gastgeber bis zum Pausenpfiff kein weiteres Mal mehr. Die Mülheimer hielten den Tabellenführer auf Trab, kreierten aber zu wenige Chancen. Jannik Wahl sorgte aber für den Ausgleich, als er die Vorlage von Kapitän Kevin Buckermann verwertete (19.).

In guter Form präsentierte sich Füchse-Torwart Till Reimer. Er verhinderte mehrfach eine höhere Führung der Hanseaten. „Till leistet harte Trainingsarbeit und hat sich sehr gut entwickelt“, lobte ihn Kapitän Kevin Buckermann.

Im zweiten Spielabschnitt verbesserten die Dümptener ihr Passspiel und drängten die Bremer erst einmal in deren Hälfte. Auf eine schnelle Balleroberung folgte aber auch ein schneller -verlust. Nachdem sich der TV aus der Umklammerung befreit hatte, ließ er drei Tore sprechen. Jan Radomski fing in der 38. Minute einen abgefälschten Ball ab und passte auf Jan Niklas Buckermann, der zum 2:4-Zwischenstand traf.

„In den ersten beiden Dritteln haben wir gut gespielt, aber uns fehlte die Dynamik. Das wurde im letzten Drittel besser“, so Kevin Buckermann. Das ging sogar mit einem Traumstart für die Füchse los. Nur sieben Sekunden nach Wiederanpfiff traf Kevin Buckermann in den oberen rechten Winkel. Damit nicht genug. Als Frederik Garre den Ausgleich erzielte, wurde es laut auf der Tribüne. Die Hoffnungen der Zuschauer wurden aber durch zwei Tore des Tabellenführers wieder getrübt. Das Anschlusstor durch Jan Radomski brachte keine Wende mehr.