Bissigere Kettwiger entführen zwei Punkte aus Dümpten
12.02.2012 | 19:17 Uhr 2012-02-12T19:17:00+0100HSV Dümpten -
Kettwiger TV II28:31 (15:15)
HSV: Slota, Haesters – Bülten (6/2), Auf’m Kamp (5), Wrobel (5), Peich (4), LuGralla (4), Schulz (3), Potschka (1), Kiriakou, Schmidt
Handball-Landesligist HSV Dümpten kassierte am Samstag seine vierte Saisonniederlage. Vor 60 Zuschauern in der Halle an der Boverstraße unterlagen die Dümptener dem Kettwiger TV II verdient mit 28:31 (15:15).
Der KTV-Reserve gelang der bessere Start. Nach dem zwischenzeitlichen 2:2 (2.) führten die Gäste nach etwa sieben Minuten mit 5:2. Die Dümptener Mannschaft kam zwar besser ins Spiel, lief aber während der gesamten ersten Hälfte einem Rückstand von ein bis zwei Toren hinterher. Erst nach 23 Minuten konnte René Bülten durch zwei Siebenmetertore zum 11:11 ausgleichen. Doch erneut gerieten die Hausherren mit 12:14 ins Hintertreffen. Doch in der Schlussphase des ersten Durchgangs mussten die Gäste aus Kettwig dreimal in Unterzahl spielen, so dass der HSV kurz vor der Pause zum 15:15 ausgleichen konnte.
Nach der Pause gelang dem HSV diesmal der bessere Start und es sah zunächst danach aus, als sollten die Rot-Gelben doch noch die Kurve kriegen. Die Dümptener Mannschaft legte einen 20:18-Vorsprung vor. Doch der Faden riss schnell wieder. Insbesondere durch etliche vergebene Chancen machte sich der HSV selbst das Leben schwer. Nach 38 Minuten lag Kettwig schon wieder mit 21:20 in Führung. Minutenlang hatte dieses Resultat Bestand. Der HSV schaffte in Überzahl nicht den Ausgleich und Philipp Peich vergab bereits den dritten Dümptener Strafwurf.
Nach fünf Minuten ohne jeglichem Torerfolg setzte Kettwig den Reigen fort und legte ein 22:20 vor, das René Bülten per Doppelschlag egalisieren konnte (22:22/46.). Doch die Gäste aus Kettwig spielten voll auf Sieg und wirkten insgesamt bissiger als der HSV. Schnell lagen wieder zwei Tore zwischen dem KTV und den Mülheimern. Diese haderten zunehmend mit dem allein pfeifenden Schiedsrichter. Höhepunkt einiger fragwürdiger Entscheidungen war die Rote Karte für Jeremy Schmidt in der 53. Minute. Nachdem Lukas Gralla noch auf 26:27 verkürzt hatte, sorgte Kettwig durch drei Tore in Serie für die Entscheidung.
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