Bemerburg will Jugendfußball nach vorn bringen

1 2500 Zuschauer kamen am Wochenende zum Tag des Mülheimer Jugendfußballs. Wie zufrieden sind Sie mit der Veranstaltung, Herr Bemerburg?

Sehr zufrieden. Besonders loben möchte ich das Helfterteam vom SV Raadt sowie unsere Organisatoren Ingo Spieker, Günter Porscha, Jörg Albrecht, Thomas und Yvonne Peters sowie Friedhelm Barkat. Das Team ist mittlerweile so eingespielt, dass es fast ohne Worte funktionieren würde. Die Parkplatzwächter Udo Dörnhaus und Leonard Abst hatten auch Schwerstarbeit zu verrichten.

2 Was waren für Sie die sportlichen Höhepunkte?

Das A-Jugendspiel stand auf hohem technischen Niveau, vor allem vom SV Raadt. Außerdem haben wir tolle E-Junioren vom TuSpo Saarn und starke D-Junioren vom SC Croatia gesehen. Letztere haben gegen starke Speldorfer gewonnen. Bei den Mädchen dominiert Mintard, das Niveau in diesem Bereich ist aber deutlich besser geworden.

3 Wie sehen Sie insgesamt den Status des Mülheimer Jugendfußballs?

Wir müssen den Jugendfußball wieder nach vorne bringen, auch in die Niederrheinliga. Das geht aber nur über die bessere Ausbildung der Trainer. Dafür schütten wir in diesem Jahr auch wieder 130 Euro an jeden Verein aus. Die Klubs sollten aber auch mehr miteinander sprechen. Ein Wechsel kann für Mülheim Sinn machen, wenn der Spieler dann in einer starken Mannschaft spielt. Dies geht aber nicht mittels einer kalten Abwerbung, sondern durch vernünftige Kommunikation.