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Beim Finale in China winkt reicher Lohn

30.11.2012 | 16:26 Uhr

Am Ende jenes Jahres, in dem Badminton-Vize-Europameisterin Juliane Schenk aus Mülheim gleich mehrere historische Erfolge verzeichnet hat, steht der 30 Jahre alten Weltranglistenvierten im Dameneinzel ein weiteres Ereignis bevor: Die amtierende WM-Dritte qualifizierte sich nach kontinuierlichen Leistungen auf Weltklasse-Niveau zum dritten Mal nach 2009 und 2011 für das Jahresabschlussturnier des Badminton-Weltverbandes BWF. Es wird vom 12. bis 16. Dezember in Shenzhen/China ausgetragen.

Die mit 500.000 US-Dollar dotierten BWF World Superseries Finals verfügen über ein illustres Teilnehmerfeld: Startberechtigt sind nur die acht erfolgreichsten Spieler, Spielerinnen und Paarungen bei den zwölf Turnieren des Superseries-Circuit. Dabei dürfen pro Nation maximal zwei Athleten bzw. Athletinnen oder Duos in einer Disziplin antreten.

Im Olympia-Jahr gelang der gebürtigen Krefelderin, die am Bundesstützpunkt in Mülheim trainiert, die Qualifikation für die lukrative Veranstaltung in beeindruckender Weise: In der von der Weltrangliste unabhängigen Superseries-Wertung, in welche die Ergebnisse bei den fünf Superseries Premier-Turnieren und bei den sieben Superseries-Turnieren des jeweils laufenden Jahres einfließen, belegt Juliane Schenk diesmal Rang zwei. Einzig Olympiasiegerin Li Xuerui aus China kam auf eine höhere Gesamtpunktzahl.

Wer sich beim Jahresabschlussturnier gegen die gesamte Konkurrenz durchsetzt, darf sich über ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk in Höhe von 40.000 US-Dollar freuen.

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