Beim 2:1-Sieg schießen Heißenerinnen alle Tore

Turnerbund Heißen -
TuRa Brüggen 2:1 (2:0)

Tore: 1:0 Schockenbäumer (9.), 2:0 Anthes (28.), 2:1 Lehnhoff (61., Eigentor)

Turnerbund: Hellenkamp; Jarasz, Kremer, Hake, S. Kirchner, Schockenbäumer, Buhren, Lehnhoff, Rohloff, C. Kirchner, Anthes

Sieben Punkte aus drei Spielen – bei den Fußballerinnen des Turnerbundes Heißen läuft es in der Nieder-rheinliga in diesen Tagen wieder rund. Am Sonntagnachmittag besiegten sie den Tabellenvorletzten TuRa Brüggen vor 40 Zuschauern auf der Sportanlage Mühlenfeld mit 2:1 (2:0). Damit kletterten sie in der Tabelle zwei Spieltage vor dem Saisonende auf den fünften Platz.

Die Gastgeberinnen gingen in der neunten Minute in Führung. Gästespielerin Lea Hadler ging im Zweikampf gegen Meret Schockenbäumer nicht energisch genug zur Sache und der Ball flog über Keeperin Sabrina Staufenbiel zum 1:0 ins Netz. Der Treffer zum 2:0 war fast eine Kopie des ersten Heißener Tores. Lisa-Marie Anthes lupfte den Ball über die erneut zu weit vor dem Gehäuse stehende Torhüterin Staufenbiel ins Netz (28.). TuRa-Spielerin Joana-Maria Rosian brachte es auch nicht fertig, ihre Gegenspielerin in dieser Aktion entscheidend zu behindern.

Nach dem Wechsel und einer deftigen Pausenansprache von Trainer Wolfgang Maes spielten die Gäste wesentlich zielstrebiger. Bei ihrem einzigen Treffer waren sie aber auf die Mithilfe einer Mülheimerin angewiesen. Nach einer scharfen Hereingabe von Laura Houben schoss Verteidigerin Inga Lehnhoff den Ball ins eigene Netz (61.).

Es dauerte nicht lange und die Heißenerinnen bekamen den Gegner wieder in den Griff. Kapitänin Isabel Rohloff verfehlte in der 69. Minute mit einem Schuss aus 20 Metern nur knapp das Tor. Drei Minuten vor dem Ende verhinderte TuRa-Keeperin Staufenbiel bei einem Schuss von Julia Buhren den dritten Turnerbund-Treffer. Wenige Sekunden später konnte sich die Heißener Torfrau Kira Hellenkamp auszeichnen. Sie verhinderte den Ausgleichstreffer von Lena Engels.

Fazit von Trainer Oliver Lörsch: „Wir haben aufgrund der klareren Chancen in beiden Halbzeiten verdient gewonnen. Ich ziehe den Hut vor dieser Mannschaft. Heute standen mir nur elf Spielerinnen zur Verfügung. Mit Linda Feit hatten wir eine Auswechselspielerin. Sie war aber verletzt.“