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Auf dem Raffelberger Rennbahngelände wird gebuddelt

20.06.2007 | 08:29 Uhr

Rollrasen zur Verschönerung bisheriger Schotterflächen. MRR-Präsidium beschäftigt sich wieder mit den früheren Planungen für ein Wassersammelbecken

Auf der Raffelberger Pferdewetten.de-Galopprennbahn wird zurzeit an mehreren Stellen gebuddelt. "Das Gelände soll verschönert werden", sagte Hans-Martin Schlebusch, Präsident des Mülheimer Rennvereins Raffelberg, (MRR) im Gespräch mit der Sportredaktion.

Spaziergänger hatten sich darüber gewundert, dass am Dienstag das große Areal zwischen den neuen Wällen im Zuschauerbereich und die Hauptzufahrt zur Rennbahn durch Schilfzäune komplett abgesperrt waren. Seit gestern ist der Weg, der vom Haupteingang an der Akazienallee auf die Rennbahn führt, wieder frei. Rechts und links davon sind Arbeiter mit Baufahrzeugen im Einsatz, um das Gelände zu planieren.

Der vom MRR-Vorstand mit der Pflege und Renovierung des Rennbahngeländes beauftragte Ralf Schmitz, der den Golfplatz des Golfclubs Raffelberg im Innenraum der Rennbahn betreibt, erklärte auf Anfrage der Sportredaktion, dass auf den geebneten Schotterflächen am Freitag Rollrasen verlegt wird. Auf dem Rasen, so Schmitz, könne in einigen Wochen wieder geparkt werden. Beim nächsten Raffelberger Renntag am 29. Juli ist das allerdings noch nicht der Fall. Dann sollen die motorisierten Rennbahnbesucher ersatzweise die Driving-Range als Parkplatz nutzen.

Die mächtigen Erdwälle, die seit zwei Monaten den großen Parkplatzbereich auf dem Rennbahngelände begrenzen, dienen laut Schmitz bis dato dem Zweck, das Rennbahngelände zu verschönern. Allerdings lässt ihre Anordnung bereits auf eine andere Nutzung des von ihnen umsäumten Geländes schließen. Hier soll eventuell ein Wassersammelbecken entstehen, damit der Brunnen auf dem Golfplatz auch für die Bewässerung der Rennbahn genutzt werden kann. Von der 35 000-Kubikmeter-Kapazität des Brunnens werden zurzeit nur 9000 Kubikmeter für die Golfplatz-Bewässerung gebraucht. Die Restkapazität (26 000 Kubikmeter) könnte laut Schmitz für die Grasgeläuf-Berieselung zur Verfügung gestellt werden und die Rennbahn-Bewässerungskosten, die im Vorjahr 23 000 Euro betrugen, um einiges senken. Das ist aber nach wie vor nur ein Plan - bereits 2005 vom alten MRR-Vorstand mit Ex-Präsidentin Dagmar Mühlenfeld an der Spitze beschlossen, aber nicht auf den Weg gebracht. Auch der neue Vereinsvorstand hat bis jetzt beim Bauornungsamt noch keine Genehmigung für diese Änderung beantragt.

Von Gaby Rüter

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