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Lokalmatador Komowski...

Arm in Arm mit Anton

24.08.2009 | 00:49 Uhr
Arm in Arm mit Anton

Es war das Bild des Tages am Ende einer gelungenen Veranstaltung: Zbigniew Komowski lief mit Anton, Maskottchen des RWW-Ruhrauenlauf-Ausrichters TSV Viktoria, Arm in Arm ins Ziel. Bei der 15. Auflage siegte einer der Lokalmatadoren. Komowski startet für die LG Mülheim.

Viermal in Folge hatte Karsten Kruck beim Ruhrauenlauf über zehn Kilometer die Nase vorn gehabt. Der Duisburger hatte sich diesmal nicht angemeldet. Es musste also ein Nachfolger gefunden werden. Der Esslinger Tobias Feltens, der im Vorjahr Rang drei belegte, zählte nun ebenso zu den Favoriten wie Zbigniew Komowski, Vierter im 14. Ruhrauenlauf.

Komowski, Feltens und Stefan Rudnik von der LG Dorsten setzten sich schon auf den ersten Metern vom Feld ab. Auch nach der Häfte der Distanz lag das Führungstrio noch beieinander. Als es dann hinauf zur Holzbrücke über den Kassenberg ging, forcierte Zbigniew Komowski das Tempo und enteilte damit seinen beiden Kontrahenten. Nach 34:36 Minuten erreichte der Läufer der LG Mülheim unter dem Jubel der zahlreichen Zuschauer das Ziel auf der Bezirkssportanlage an der Mintarder Straße.

Ideales Wetter

Gemeinsam mit Anton, Maskottchen des TSV Viktoria, läuft der Mülheimer Zbigniew Komowski nach zehn Kilometern als Erster über die Ziellinie. (Foto: Andreas Köhring)

„Ich bin in toller Form und habe mich auch in diesem Rennen sehr gut gefühlt. Meine Durchgangszeit bei fünf Kilometern war 17:04 Minuten. Das war sehr schnell. Ich bin mit dem Verlauf des Rennens total zufrieden”, sagte der 46-jährige Sieger, der die Witterungsbedingungen als ideal bezeichnete. Eine gute Platzierung strebt Komowski auch am 6. September an. Dann nimmt er am Düsseldorfer „Kö-Lauf” teil. Die Mülheimer Laufsport-Fans können Komowski wieder beim Styrumer Straßenlauf am 25. Oktober zujubeln.

Bei den Frauen lief Svenja Gayk ein einsames Rennen. Die Mülheimerin, die mittlerweile für den TuSEM Essen startet, hatte sich schnell von den Metzlaff-Schwestern Lena (LG Hannover) und Anne (TV Einigkeit 06 Dümpten) sowie von der späteren Zweitplatzierten Barbara Thiel vom USC Bochum lösen können.

Svenja Gayk, die an der Essener Stadtgrenze wohnt und die kurze Anfahrt zum TuSEM-Trainingsort an der Margarethenhöhe schätzt, läuft vorzugsweise Marathonrennen. Der 10-km-Wettbewerb am Samstag war für Gayk zugleich ein Trainingslauf für die im Oktober stattfindenden Marathons auf Mallorca und rund um den Baldeneysee.

Saarner Doppeltriumph im 5-km-Rennen

Sieger im 5-km-Jogginglauf wurde Stefan Kulick von der DJK VfR Saarn. Er beendete das Rennen nach 17:17 Minuten. (Foto: Andreas Köhring)

Einen Saarner Doppeltriumph gab es im 5-km-Jogginglauf. Seine gesundheitlich bedingte, drei Jahre lange Wettkampfpause hat Stefan Kulick (24) gut überstanden. Der Athlet der DJK VfR Saarn erreichte nach 17:17 Minuten das Ziel. Ihm folgte sein 16-jähriger Vereinskollegen Johannes Klamet (18:30), der zugleich die B-Jugendkonkurrenz für sich entschied. 1350 Sportler und viele Besucher sorgten auch beim 15. RWW-Ruhrauenlauf für eine tolle Stimmung.

172 Bambini am Start

Eine Sportplatzrunde mussten die Bambini bei der Ruhrauenlaufveranstaltung absolvieren. Dann bekamen sie zu ihrem T-Shirt auch noch eine Plakette, eine Urkunde und ein kleines Spielzeug überreicht. Ganz besonders viel Applaus erntete der Sieger des ersten Laufes für die Kinder bis zum Alter von vier Jahren. Finn Bockholt (4) hatte nach 400 Metern die Nase vorn. Das war dem Leichtathletik-Talent der SG Tackenberg bereits im vergangenen Jahr als Dreijähriger gelungen.

Marcus Lemke

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