Am Heimsieg vorbeigeschrammt

Lara Fischhuber und die Damen des GC Mülheim wurden beim Heimspieltag Zweiter.
Lara Fischhuber und die Damen des GC Mülheim wurden beim Heimspieltag Zweiter.
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Was wir bereits wissen
Sowohl die Damen als auch die Herren des GC Mülheim landen beim Spieltag in Selbeck auf Rang zwei. Trainer sind mit den Leistungen zufrieden.

Mit dem Heimsieg hat es nicht geklappt. Doch die beiden Golfteams des GC Mülheim gehen trotzdem guten Mutes aus dem Regionalliga-Spieltag auf der heimischen Anlage in Selbeck. Sowohl die Damen als auch die Herren landeten in der Tageswertung auf Platz zwei.

„Es lag nicht daran, dass wir schlecht gespielt hätten, sondern Hösel war einfach einen Tick besser“, beschreibt Patrick Giesen, Trainer der Mülheimer Damenmannschaft den Spieltag. Bis zum neunten Loch lagen die beiden Spitzenreiter noch in etwa gleichauf, auf der zweiten Hälfte aber zog der aktuelle Tabellenführer davon. „Es ist eben schwierig, sich viereinhalb Stunden lang voll zu konzentrieren“, erklärt Giesen.

Bautista beste Mülheimerin

„Wir hatten uns eigentlich den ersten Platz erhofft, aber Hösel war ja nicht nur heute besser“, sagt Anna Bautista, die mit 73 Schlägen die beste Runde im Mülheimer Team spielte. Der knappe Abstand zum Tagessieger macht den GC-Damen aber Mut für die kommenden Aufgaben. „Es liegen keine Welten dazwischen, nur ein paar Schläge machen den Unterschied aus“, sagt Bautista.

Bei nun drei Punkten Rückstand zum Spitzenreiter Hösel wird die Mission Wiederaufstieg immer schwieriger. Selbst zwei Tagessiege könnten am Ende nicht reichen, um wieder in die zweite Liga aufzusteigen. „Dann nehmen wir das eben nächstes Jahr in Angriff“, bleibt Trainer Patrick Giesen gelassen, denn er ist mit seinen Schützlingen vollauf zufrieden. „Wir haben insgesamt in dieser Saison besser gespielt als in der zweiten Bundesliga.

Düsseldorf nicht zu schlagen

Die Herren des GC Mülheim lagen nach der Einzelrunde auf dem dritten Platz, konnten sich aber in den Vierern noch auf Platz zwei verbessern. An Tagessieger und Tabellenführer Düsseldorf war nicht heranzukommen. „Das Team war an dem Tag schlichtweg nicht zu schlagen“, zollt Trainer Christian Hofer dem Gegner Respekt.

Ärgerlich aus Mülheimer Sicht: Auf Rang drei in der Tageswertung folgte der direkte Konkurrent aus Duisburg, erst auf Platz vier die Krefelder. „Ich hätte es ganz gerne umgekehrt gehabt“, gibt Hofer mit einem Lachen zu. Denn nun muss sein Team an den beiden noch ausstehenden Spieltagen drei Punkte auf die Duisburger aufholen, um auch in der kommenden Saison in der Regionalliga spielen zu können.

Die letzten Auftritt machen dem Coach aber Mut. „Die Mannschaft kommt immer besser in Form und hat sich in der Liga jetzt freigeschwommen. Ich hoffe, dass wir den dritten Platz noch erreichen können.“ Zwei zweite Plätze in den Tageswertungen traut der Trainer seiner Mannschaft zu. Damm hängt es davon ab, wie der direkte Konkurrent aus Duisburg abschneidet. „Das wird dann zu einem Rechenexempel, fast wie in der Fußball-Bundesliga“, sagt Hofer mit einem Schmunzeln.