Alles oder nichts
07.01.2011 | 20:28 Uhr 2011-01-07T20:28:00+0100
Endspielcharakter besitzt das Hallenhockeyspiel des HTC Uhlenhorst beim Crefelder HTC. Im Bundesliga-Verfolgerduell am Samstag ab 16 Uhr in der Sporthalle der Kurt-Tucholsky-Schule (Alte Gladbacher Straße) geht es darum, sich für das Viertelfinale der deutschen Meisterschaft zu qualifizieren. Am Sonntag erwarten die Mülheimer den DSD Düsseldorf zum Ausklang der Bundesligarunde (12 Uhr, Harbecke-Sporthalle, Mintarder Straße).
André Henning betrachtet die Begegnung wie ein Achtelfinalspiel. „Es geht um alles oder nichts. Der Sieger wird Rot-Weiss Köln ins Viertelfinale folgen und auf den Ersten der Bundesligagruppe Süd treffen“, sagt der Uhlenhorster Trainer, der nicht daran glaubt, dass die Sonntagsspiele große Bedeutung haben werden. Gewinnen die Mülheimer das Match in Krefeld, können sie ohnehin nicht mehr vom CHTC verdrängt werden.
Rappelvolle Halle
Das Augenmerk liegt also an diesem Doppelspieltag auf der Partie in Krefeld. Die Uhlen werden in der engen Halle der Kurt-Tucholsky-Schule ein neuerliches „Stress-Spiel“ erleben. Henning: „Die Halle wird rappelvoll sein. Hoffentlich kommen auch viele Uhlenhorster Fans, die uns unterstützen. Ich freue mich immer wieder aufs Neue auf die Duelle in Krefeld. Für die Entwicklung unserer jungen Spieler sind diese Begegnungen sehr wichtig. Hier lernen sie, mit Druck umzugehen.“
Obwohl große Nervenstärke gefragt sein wird, rechnet der Mülheimer Coach mit einem positiven Ausgang. „Wir sind seit Montag wieder im Training, die Spieler sind gut in Form. Ich bin sehr optimistisch und glaube auch, dass meine Mannschaft die größere Qualität besitzt“, so Henning.
Die Krefelder haben allerdings personell auch einiges zu bieten. In der Offensive wirbelt Nationalspieler Oskar Deecke – laut Henning ein sehr schneller und technisch versierter Stürmer. Mit Linus Butt haben die Krefelder einen weiteren A-Kaderspieler in ihren Reihen. Doppelt und glänzend besetzt ist der CHTC auf der Torwartposition. Christian Schulte und Niklas Sakowski sind Meister ihres Fachs. Den Krefeldern half dies im Oktober 2010 auf dem Feld auch nicht weiter. Damals siegte das HTCU-Team nach eindrucksvoller Leistung mit 5:0. Aber Henning warnt: „Von diesem Erfolg sollten wir uns nicht blenden lassen. Ich schätze die Krefelder in der Halle stärker als auf dem Feld ein.“ Der Trainer muss am Wochenende auf Jan Gehlen (fiebrige Grippe) verzichten. Für den Verteidiger rückt Philip Meyer ins Aufgebot. Nach einem Bandscheibenvorfall steht Meyer vor seinem Comeback im Uhlenhorster Dress. Seine bis dato letzte Partie bestritt er im Juni des vergangenen Jahres. Im „Achtelfinale“ ist er wieder an Bord.
12:53
VERSAGER!!!!!!!!!!!!!!
werwar es denn diesmal schuld???
die eigene nase doch bestimmt nicht!